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Kuka: Mit Künstlicher Intelligenz und IoT zur Smart Factory

Verknüpfung von AI und IoT zum AIoT
Kuka: Mit Künstlicher Intelligenz und IoT zur Smart Factory

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Wie Industrieunternehmen durch die Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz und dem Internet of Things (IoT) Effizienz und Produktqualität steigern können, verdeutlichen Kuka, Device Insight und Sentian. Bild: Kuka
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Wie Industrieunternehmen durch die Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz und dem Internet of Things (IoT) Effizienz und Produktqualität steigern können, verdeutlichen die Partner Kuka, Device Insight und Sentian. Denn die Verbindung von Künstlicher Intelligenz und IoT nur auf den Aspekt „Predictive Maintenance“ zu reduzieren sei „ein Fehler“, betont Dr. Christian Liedtke, Head of Strategic Alliances bei Kuka.

Liedtke: „Fokussieren sich Unternehmen ausschließlich auf vorausschauende Wartung, erreichen sie nur eine bessere Verfügbarkeit einer einzelnen Maschine, die eigentlich sowieso nicht ausfallen sollte.“ Was Endanwender wirklich interessiere, ist, mehr Umsatz zu erwirtschaften. „Dazu müssen aber alle am Prozess Beteiligten besser zusammenarbeiten und Einzelprozesse nahtlos ineinandergreifen.“

Mit Artificial Intelligence of Things zur smarten Produktion

Ein Ansatz, der eine solche ganzheitliche Optimierung der Fertigung ermöglicht, ist die Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge zu einer „Artificial Intelligence of Things“ (AIoT), wie sie Kuka-Tochter Device Insight und KI-Spezialist Sentian ins Leben gerufen haben. Das Ziel hierbei ist es, Abweichungen vom Optimum innerhalb eines Herstellungsprozesses fortlaufend zu verringern und die Verbesserungen zu automatisieren. Wie erste Anwendungsfälle von AIoT zeigen, lassen sich gerade mit feinen Justierungen einer Industrieproduktion enorme Potenziale heben, um die Qualität der produzierten Güter und den Gesamtertrag zu steigern.

IoT ist das das Nervensystem

Der Schlüssel liegt also in der Synchronisierung der Technologien KI und IoT. „Wenn man sich die KI als Gehirn der Industrie 4.0 vorstellt, dann funktioniert das Internet of Things wie das Nervensystem im Körper einer Fabrik“, beschreibt es Martin Dimmler, Business Development and Solutions Lead Cloud & AI bei Device Insight. „Nur wenn beide Systeme zusammenarbeiten, sprich gut aufbereitete Daten in großer Menge auf modernste Machine Learning Methoden angewandt werden, kann das volle Potenzial der AIoT ausgeschöpft werden.“

Deshalb hat sich IoT-Pionier Device Insight mit dem schwedischen KI-Spezialisten Sentian zusammengetan. Gemeinsam begleiten sie Unternehmen auf dem Weg zu einer intelligenten Produktion – weg von Einzellösungen und punktuellen Verbesserungen, wie sie beispielsweise mit Predictive Maintenance möglich sind, hin zu einer ganzheitlich optimierten Smart Factory.

„In zehn bis 15 Jahren wird Künstliche Intelligenz in jedem Produktionsprozess sein“, sagt Martin Rugfelt, CEO von Sentian. Tatsächlich ist KI bereits für viele Industrieunternehmen wichtig. „Sie kann den Abfall in der pharmazeutischen Industrie reduzieren oder eben Produktionslinien in der diskreten Fertigung optimieren.“ So konnte beispielsweise der deutsche Hersteller für Automations- und Sensortechnik Jumo dank KI und IoT den Anteil seiner Sensoren in der höchsten Qualitätsklasse um acht Prozent steigern.

www.kuka.com

www.device-insight.com


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