Von der schnellen Konstruktion und Auslegung bis zu Datenanalyse

Intelligentes Equipment für smarte Produktion

Anzeige
Mit intelligenten Automatisierungskomponenten erschließt Schunk systematisch die Digitalisierungspotenziale in der Produktion: Vom Anlagenkonzept über Wartung bis zur Langzeitanalyse.

Drei Aspekte stehen bei der Digitalisierung der Produktion besonders im Fokus: die Kommunikation aller beteiligten Komponenten, eine maximale Transparenz auf Anlagen-, Komponenten-, Leittechnik- und Unternehmensebene und schließlich eine flexible Reaktion auf externe und interne Ereignisse. Mithilfe unterschiedlicher Tools und Module unterstützt Schunk Anwender dabei, ihre Planungs-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Stillstandzeiten zu reduzieren und eine hohe Transparenz und Flexibilität innerhalb der Prozesse zu gewährleisten. Das übergeordnete Ziel ist eine Simplifizierung des Anlagen-Lebenszyklus: „Easy to integrate, easy to use, easy to maintain“.

Plug & Work

Ein Beispiel für intelligente Plug-&-Work-Konzepte sind die Linearmodule der Baureihe ELP. Bei dem ultrakompakten Linearmodul mit 24-V-Lineardirektantrieb wurde die Inbetriebnahme radikal vereinfacht. Antrieb, Steuerung sowie die Auto-Learn-Technologie sind vollständig in das kompakte Modul integriert. Es genügt, die Achse über Norm-Stecker anzuschließen, die Endlage mit einem Sechskantschlüssel einzustellen und die Ein- sowie Ausfahrgeschwindigkeit an zwei Drehschaltern zu regulieren. Den Rest erledigt die Auto-Learn-Technologie: Meist genügen zwischen zwei und fünf Hübe, bis die automatische Programmierung abgeschlossen ist. Ändert sich das Teilegewicht, passt die Achse ihr Bewegungsprofil automatisch an.

Smart Gripping

Dass Greifer weit mehr können, als Teile von A nach B zu transportieren, verdeutlichen exemplarische Anwendungen des Smart Grippings. In der zerspanenden Fertigung und in der Highspeed-Leiterplattenproduktion gewährleisten intelligente, auf Kraft und Position regelbare EGL-Greifer eine vollautomatische Qualitätssicherung. Dazu wurden die Greifer mit einem Kraftmesssystem sowie einer speziellen Elektronik ausgestattet, die die Daten verarbeitet.

Nach der Verarbeitung können sowohl die ermittelten Informationen (z. B. Bauteil gut oder schlecht) wie auch die Messdaten zur Prozessregelung an die Anlagensteuerung oder an übergeordnete interne und externe Systeme sowie an Cloudlösungen übertragen werden. Ohne externe Sensoren erkennen die Greifer an ihrer exponierten Position closest-to-the-part fehlerhafte Teile und entscheiden autonom, ob diese aus dem Prozess auszuschleusen ist. Im Falle einer Häufung von NIO-Teilen wird automatisch analysiert, ob beispielsweise Prozessveränderungen in der vorgelagerten Station zu einer Beschädigung geführt haben.

Digitaler Zwilling

Darüber hinaus integriert Schunk systematisch vor- und nachgelagerte Prozesse. So werden Konstrukteure und Anlagenplaner mithilfe des Mechatronics Concept Designer von Siemens PLM Software und der digitalen Zwillinge aus Lauffen schon bald in der Lage sein, komplette Handhabungssysteme im dreidimensionalen Raum zu simulieren und den gesamten Engineering-Prozess vom Konzept bis zur Inbetriebnahme virtuell abzubilden.

An die Stelle des klassischen CAD-Hüllenmodells tritt dabei ein detailreiches digitales Abbild der Komponenten, das deren vollständige Funktionalität enthält. Im zweiten Schritt werden die digitalen Zwillinge um diverse SPS-Bausteine zur virtuellen Inbetriebnahme (Software/Hardware in the Loop) erweitert. Das integrierte Engineering mithilfe der virtuellen Simulation ermöglicht Anlagenbauern eine signifikante Verkürzung der Projektlaufzeit und eine schnellere Inbetriebnahme.

Online Konfiguratoren

Wer noch nicht so weit gehen will, profitiert bereits heute von der Integration des Greifsystemprogramms in das Eplan Data Portal. Im ersten Schritt stehen die Elektro- und Fluidpläne von 16 Baureihen mit 843 einzelnen Komponenten auf der webbasierten Datenplattform bereit, darunter die Greifer-Flaggschiffe der PGN-plus-, PZN-plus- und MPG-plus-Reihen. Mit den bereitgestellten Makros können Konstrukteure ihren Projektierungsaufwand reduzieren und die Qualität der Maschinen- und Anlagendokumentation erhöhen.

Eine schnelle und fehlerfreie Konstruktion von Hochleistungsmontageanlagen ermöglicht der Online-Konfigurator für die Montageautomation. Mit dem Tool können komplette Pick-&-Place-Aufbauten intuitiv konfiguriert werden. Eine intelligente Kombinationslogik stellt dabei sicher, dass nur solche Konfigurationen umgesetzt werden können, die technisch und mechanisch möglich sind.

Schunk GmbH & Co. KG

www.schunk.com


Weitere Beispiele für Smart Production

  • eGrip: Individuelle, additiv gefertigte Greiferfinger lassen sich mit den CAD-Daten des Werkstücks einfach via Webshop bestellen. Statt stundenlang zu konstruieren und Backenrohlinge zu bearbeiten, genügen wenige Klicks unter www.egrip.schunk.com.
  • PGN-plus-E IO-Link: 24-V-Premium-Elektrogreifer, der den IO-Link Class-B-Standard vollständig erfüllt. Die Regelungs- und Leistungselektronik ist komplett in das kompakte Modul integriert. Über IO-Link lässt sich die Greifkraft individuell anpassen.
  • Vero-S NSE-E mini 90-I: Das elektromechanische Nullpunktspannmodul ermöglicht eine permanente Überwachung von Einzugskraft, Spannschieberstellung, Innentemperatur und Zyklenzahl. Zudem kann das Modul die Anwesenheit der Werkstücke oder Spannpaletten detektieren.
  • Magnos Force Measuring System (Studie): Intelligente Magnetspannlösung, die vollautomatisch die Position und Größe der auf der Magnetspannplatte platzierten Werkstücke erfasst und die individuelle Spannkraft ermittelt.
  • Tandem KSE 100 (Studie): Intelligenter Kraftspannblock, der eine individuelle Regulierung der Spannkraft ermöglicht und sowohl die Werkstückanwesenheit als auch den Spannweg und die Spannkraft überwacht.

Mehr zum Thema Industrie 4.0


Hier finden Sie mehr über:
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Expertenforum „Mobile Robotik“

Kommen Sie zu unserem nächsten Expertenforum „Mobile Robotik“ am 27. Juni 2019 zu Stäubli nach Bayreuth und sichern Sie sich jetzt einen der begehrten Plätze bei dieser Veranstaltung.

Themenseite Cobot

Erläuternde Beiträge, Neuigkeiten, Anwendungsbeispiele und Hintergrundinfos rund um das Thema kollaborative Robotik

Messevideo


Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de