Vorteile: Verschlüsselung und Wahlfreiheit bei der Datenablage

In fünf Stufen zur richtigen Cloud-Lösung

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Die Turck Cloud Solutions bieten vielfältige Möglichkeiten für passende Cloud-Lösungen in der industriellen Automatisierung – inklusive Verschlüsselung und Wahlfreiheit bei der Datenablage.

Um Produktionsdaten sowohl zu Monitoring- und Fernwartungszwecken als auch zur Optimierung und Analyse der Produktionsprozesse nutzen zu können, hat Turck die Turck Cloud Solutions entwickelt. Die Cloud ist speziell auf die Anforderungen von Industriekunden in der Automatisierungstechnik zugeschnitten. Der Nutzer kann selbst bestimmen, wo er die Daten speichern möchte. Zudem werden die Daten verschlüsselt kommuniziert. Das flexible Angebot gliedert sich in fünf Stufen.

Stufe 1: Liefern von reinen Nutzdaten zum Betrieb von Maschinen und Anlagen: Diese Sensordaten ermöglichen einer SPS oder anderen Steuerung, eine Maschine oder Anlage zu betreiben.

Stufe 2: Zusatzdaten in Sensorik und Feldbusmodulen generieren, die über die eigentliche Steuerung einer Maschine hinausgehen. Dazu gehören Temperatur, Verschmutzungsgrad, Betriebsstunden oder andere Metainformationen. Diese Daten können für Diagnosezwecke oder zur vorausschauenden Wartung genutzt werden.

Stufe 3: Integration in die Systeme etablierter Cloud-Anbieter: Dank Multiprotokoll-Ethernet-Technologie können I/O-Module und I/O-Systeme über Profinet, Ethernet/IP und Mobus TCP Daten an Edge-Gateways senden, die sie selbst auswerten oder in die Cloud-Systeme der etablierten Anbieter wie Telekom, Amazon, SAP, IBM oder Microsoft senden. Künftig wird das Portfolio schrittweise mit OPC-UA- und MQTT-Kommunikation für die direkte Cloud-Anbindung ausgestattet.

Stufe 4: Maßgeschneiderte Cloud-Lösungen. Mit dem Protokoll Kolibri, das Teil des Technologie-Buyouts von Beck IPC ist, wird nur verschlüsselt zur Cloud kommuniziert. Darüber hinaus ist Kolibri ein schlankes Protokoll, das auf gängiger Industrie-Hardware einfach integriert werden kann.

Auf Industrieprozesse zugeschnitten

Die Turck Cloud Solutions können entweder bequem bei Turck oder vom Anwender selbst gehostet werden. Bei der on-premises-Variante wird die Cloud direkt beim Kunden gehostet, üblicherweise in IT-tauglicher Umgebung mit klimatisierten Serverräumen. Für Kunden ohne eigenes Rechenzentrum werden zudem industrietaugliche on-premises-Server-Lösungen entwickelt. Diese können als IP20-Variante direkt im Schaltschrank installiert werden oder zukünftig in einer IP67-Variante direkt an der Maschine im Feld.

Stufe 5: Cloud-Anwendungen auf industrielle Prozesse zugeschnitten: Die auf der Cloud-Plattform implementierten Funktionen werden nach und nach ausgebaut. Häufig benötigte Analytics-Funktionen wie etwa Langzeitauswertungen, Sensorverhalten oder Logbuchfunktionen können dann genutzt werden, ohne sie manuell konfigurieren zu müssen.

Im Zuge der Weiterentwicklung werden auch selbstlernende Algorithmen eine Rolle spielen. Die Maschine lernt dann, was richtig (normal) und was falsch (abweichend) ist. Diese Einschätzung wird mit der Dauer des Betriebs immer präziser. Registriert die Maschine dann beispielsweise einen erhöhten Temperaturwert an einem Sensor, weiß sie, ob dieser auf das Wetter zurückzuführen ist oder andere Ursachen hat wie Verschleiß.

Hans Turck GmbH & Co. KG

www.turck.com


Gehostet oder on premise? Der Kunde hat die Wahl

Die Turck Cloud Solutions werden von Turck oder vom Anwender selbst gehostet. Wann was sinvoll ist.

1. Gehostet: Die bequemste Variante ist, die Cloud von Turck hosten zu lassen. Dabei arbeiten die Mülheimer mit großen Betreibern von Rechenzentren zusammen, die einen 24/7-Support leisten sowie Datensicherheit und System-Performance gewährleisten. Da Turcks Cloud-Lösung vornehmlich auf Servern in Deutschland gehostet wird, ist Datensicherheit gemäß deutschen und europäischen Datenschutzgesetzen garantiert. Die gehostete Cloud kann der Kunde entweder im Turck-Look oder im eigenen Corporate Design nutzen. Dieses Kunden-Portal ist funktional an die Bedürfnisse des Kunden anpassbar und vor allem für OEMs interessant, die ihren Kunden eine Maschine mit Cloud-Option anbieten möchten.

2. On premise: Bei der on-premises-Variante wird die Cloud direkt beim Kunden gehostet, so dass diese die volle Kontrolle über alle Daten haben. Die Installation erfolgt üblicherweise in IT-tauglicher Umgebung mit klimatisierten Serverräumen. Vorteil ist, dass der Kunde seine Privat-Cloud nicht zwingend mit dem Internet verbinden muss, sondern lokal eine Verbindung aus der Produktion mit seinen Servern herstellen kann.

Cloud direkt an der Maschine

Für Kunden ohne eigenes Rechenzentrum entwickelt Turck industrietaugliche on-premises-Server-Lösungen. Diese kommen ohne Lüfter oder bewegliche Datenträger aus und können daher als IP20-Variante direkt im Schaltschrank installiert werden oder zukünftig in einer IP67-Variante sogar direkt an der Maschine im Feld.


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