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IIoT: Anlage meldet Störung automatisch

Vernetzte Anlagen erfassen Temperatur, Schwingungen, Auslastung oder Verschleiß
IIoT: Anlage meldet Störung automatisch

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Für eine anwenderfreundliche Digitalisierung hat der Maschinenbauer IMA Schelling die Plattform Zimba entwickelt und nutzt dafür Technologien des IIoT-Spezialisten Senseforce. Bild: IMA/Senseforce
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Bei der anwenderfreundlichen Digitalisierung seiner Anlagen für die Möbelindustrie setzt IMA Schelling auf Technologien des IIoT-Spezialisten Senseforce.

Anwenderfreundlichkeit steht für IMA Schelling bei der Digitalisierung seiner Anlagen im Vordergrund. Auch IT-Laien sollen bei der IIoT-Vernetzung (Industrial Internet of Things) in der Lage sein, Maschinen zu überwachen und schnell auf Fehlermeldungen zu reagieren. Dafür hat der Maschinenbauer mit Technologien des IIoT-Spezialisten Senseforce die Plattform Zimba entwickelt.

Die vernetzten Anlagen erfassen Temperatur, Schwingungen, Materialstau, Auslastung oder Verschleiß und verarbeiten diese direkt an der Maschine (Edge) oder in der Cloud. Trigger-Grenzwerte lösen bestimmte Aktionen aus. Ein Beispiel: Ist eine festgelegte Temperatur überschritten, sendet die Maschine eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS. Anwender erhalten detaillierte Informationen, wo genau der Fehler aufgetreten ist und welche Daten darauf hinweisen. Dadurch können sie das Problem zeitnah und bedarfsgerecht beheben.

Unterschiedliche Nutzungsszenarien

Die Plattform Zimba unterstützt unterschiedliche Nutzungsszenarien. Drei davon sind im Maschinen- und Anlagenbau typisch:

  • Technische Verfügbarkeit: IMA Schelling integriert eine automatische Erkennung häufiger Fehler in seine Maschinen. Hierdurch steigt die Verfügbarkeit in der Praxis auf bis zu 97 Prozent.
  • Anomalie-Erkennung: Oft führen minimale Änderungen in den Betriebsmitteln und Werkstoffen, aber auch Verschleiß zu Störungen. Die Ursache kann durch die genaue Analyse der im Maschinenbetrieb erzeugten Daten aufgedeckt werden.
  • Effizienzsteigerung: In vielen Fällen ist es möglich, die Arbeitsgeschwindigkeit einer Anlage zu erhöhen, ohne dass es zu Störungen oder Qualitätsproblemen kommt. Dafür ist eine Analyse der Sensordaten notwendig und nach Änderungen an den Maschinenparametern die Überwachung in Echtzeit.

Die Plattform Zimba kann dank der Senseforce IIoT-Technologie Maschinen nach Inbetriebnahme automatisch anbinden und die Sensoren auswerten. Die Konfiguration geschieht nach dem Low-Code-Prinzip. Die Mitarbeiter vor Ort werden durch ein benutzerfreundliches grafisches Interface unterstützt. Sie stellen in kurzer Zeit Monitoring-Boards per Drag and Drop zusammen und erzeugen Trigger per Mausklick. So können auch Nicht-IT-Mitarbeiter die Produktivität der Maschinen und Anlagen erhöhen. std

Senseforce GmbH

https://senseforce.io


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