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„Erst einmal nur probieren, kostet gar nichts“

Interview: Dr. Wolfgang Hildesheim, Leiter IBM Watson und AI Innovation DACH-Region
„Erst einmal nur probieren, kostet gar nichts“

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IBMs Watson gilt als Vorreiter in Sachen künstliche Intelligenz. Dr. Wolfgang Hildesheim, Leiter IBM Watson und AI Innovation in der DACH-Region, erläutert, was Watson eigentlich genau ist.

Watson Technologie wurde ja als Jeopardy spielender Supercomputer bekannt. Aber was genau ist Watson? Ein Supercomputer?

Hildesheim: Watson ist kein Supercomputer und kein allwissendes Superhirn, sondern eine modulare Cloud-Plattform, die mit KI-basierten Services ausgestattet ist. Kunden können auf diese Dienste über Schnittstellen zugreifen und diese Services ohne großen Aufwand in ihre Systeme einbinden, um damit individuelle Aufgabenstellungen zu lösen. Unter anderem sind dies Sprach-, Bild- oder Textanalysen, Übersetzungsleistungen oder Konversations-Hilfen. Diese vielfältigen Services basieren auf Algorithmen, die kognitiv, also im weitesten Sinne lernfähig sind und die im Kontext ihres Einsatzes individuell trainiert werden.

Was sind diese kognitiven Technologien?

Hildesheim: Ein Service, der in vielen Projekten zum Einsatz kommt, ist Watson Knowledge Studio. Diese Anwendung sorgt dafür, dass das System mit einem bestimmten Thema vertraut gemacht wird. Weitere Services sind Anwendungen rund um Sprache, Spracherkennung und Dialogfähigkeit, wie Speech to Text oder Language Detection. Dann gibt es Dienste für die Bilderkennung, wie Visual Recognition oder Face Detection. Alle diese Services lernen im Laufe ihres Einsatzes dazu. Deshalb nennen wir sie kognitiv.

Welche Branchen und Kunden nutzen Watson bereits in der Praxis?

Hildesheim: Alle Branchen profitieren. Das reicht von Versicherern, die Technologie für die zügige Beantwortung von Kundenanfragen nutzen, über Banken, die Watson als Assistenz in der Beratung verwenden, bis hin zu Fahrzeugherstellern, die damit eine stärkere Personalisierung von Mobilitätsdiensten oder Fahrerlebnissen anstreben. ABB nutzt Watson für die Qualitätskontrolle in der Produktion und Kone arbeitet für die Steuerung und Überwachung seiner Aufzüge mit Watson.

Kauft man Watson als Software-Technologie zum Einbauen? Oder als Dienstleistung?

Hildesheim: Wir bieten Watson Dienste im Normalfall als API-Service in der Cloud. Wenn der Kunde das wünscht, kann er auch on premise, also in seiner eigenen IT-Umgebung, damit arbeiten, wenn Latenz, Bandbreite oder andere Rahmenbedingungen wie Sicherheit dies erfordern. Dafür braucht er aber erhebliche Rechenkapazität.

Ist Watson auch für KMU interessant?

Hildesheim: Da Watson-Technologie aus der Cloud bezogen werden kann, ist sie für kleine Unternehmen genauso attraktiv wie für große. Bezahlt wird das, was tatsächlich in Anspruch genommen wird. Wir bieten unterschiedliche Preis-Modelle, einschließlich pay-per-call oder Abonnements. Und erstmal probieren kostet gar nichts.

IBM Watson IoT

www.ibm.com/watson


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