Temperaturüberwachung schöpft Unsicherheitsspielraum in der Fertigung aus

Digitalisierungoptimiert Qualitätstests

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Der Messtechnik-Spezialist Zeiss setzt nach den Messgeräten nun auch deren Umfeld auf die Digitalisierungsagenda. Ziel: die fehlerfreie Fertigung.

Die Sicherung der Qualität wird zunehmend zum Überlebensfaktor für Fertigungsunternehmen. Koordinatenmessgeräte erzielen ihre maximale Präzision jedoch nur dann, wenn Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit innerhalb bestimmter Grenzwerte liegen. Werden diese eingehalten, garantieren die Messgerätehersteller, dass die angegebene Messunsicherheit gilt.

Sind Unternehmen also in Bezug auf die Grenzwerteinhaltung sicher, können sie den Unsicherheitsspielraum im Fertigungsprozess voll ausschöpfen – und zwar ohne Qualitätseinbußen. Mangelt es dagegen an dieser Sicherheit, investieren sie oft notgedrungen in präzisere und damit teurere Bearbeitungsmaschinen.
Das Temperaturüberwachungssystem Tempar erhöht jetzt die Sicherheit bezüglich der Einhaltung der Grenzwerte. Dafür messen neun im Raum verteilte Sensoren nicht nur die Temperatur bis auf 0,1 Kelvin genau, sie sind auch miteinander vernetzt und erfassen so automatisch das Raumtemperaturprofil.
Tempar gibt in Echtzeit verschiedene Temperaturgradienten an. Einerseits verdeutlicht es die Schwankung über einen Zeitraum – pro Stunde oder pro Tag – hinweg und andererseits wird die Veränderung der Temperatur in Abhängigkeit zur Entfernung der im Raum verteilten Sensoren angezeigt. Laufen die ermittelten Werte aus dem Grenzbereich, warnt das System den Messraumleiter über eine Signallampe, Farbsignale am Bildschirm und auf Wunsch auch per E-Mail.
Neben der Temperatur erfasst Tempar optional auch Luftfeuchtigkeit, barometrischen Druck und Luftströmung. Für Aline Baumeister, Produktmanagerin bei der Carl Zeiss 3D Automation, bietet das Anwendern sensibler Koordinatenmessgeräte drei Vorteile.
  • Erstens kann der Anwender so die maximale Präzision aus dem jeweiligen Messgerät herausholen.
  • Zweitens kann er mit Knopfdruck seinen Messprotokollen die erfassten Daten aller ihrer Messräume beifügen. Dies vereinfacht die Dokumentation.
  • Drittens können Anwender ausschließen, ob Messabweichungen auf schwankende Außentemperaturen zurückzuführen sind. Denn das System dokumentiert die gemessenen Daten auch langfristig bzw. wertet diese auch statistisch aus.
In Zukunft wird Tempar aber nicht nur sämtliche Raumdaten erfassen und protokollieren. Es wird auf Grundlage der erfassten Echtzeitdaten die Klimaanlage bzw. die Heizung automatisch steuern. ↓
Carl Zeiss 3D Automation GmbH

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