Nachwuchspreis zur Digitalisierung

Digitalisierung: VDMA zeichnet junge Maschinenbauer aus

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Der VDMA hat herausragende Abschlussarbeiten mit dem Nachwuchspreis „Digitalisierung im Maschinenbau“ ausgezeichnet. Im Bild: Franz Koller, Prof. Dr.rer.nat. Bernhard May, Dr. Felix Hackelöer, Carl Christian Hemming, Prof. Dr.-Ing. Christoph Bunsen, Dominik Weppert, Prof. Dr.-Ing. Jens Feldermann, Oliver Tosta, Stefan Hartl, Prof. Dr.-Ing. Fahmi Bellalouna, Karl Friedrich Schmidt (v.l.n.r.). (Credit: Christian Hass | VDMA)
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Der VDMA Software und Digitalisierung hat erneut herausragende Abschlussarbeiten aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik mit dem Nachwuchspreis „Digitalisierung im Maschinenbau“ ausgezeichnet. Die Bildungsabteilung des VDMA ist auch in diesem Jahr als Partner an Bord und hat mit der Maschinenhaus-Initiative zwei Sonderpreise in den Kategorien „Bachelorarbeit“ und „Masterarbeit“ vergeben. Unter anderem wurde ein neues Konzept prämiert, mit dem die Effektivität von gesamten Anlagen ermittelt werden kann, ebenso eine Augmented Reality Montageanleitung für den Zusammenbau eines Pick-Up Trucks als Modell.

Praxistauglichkeit für Maschinenbau

„In diesem Jahr zeigten viele der eingereichten Arbeiten, dass im Zusammenwirken zwischen Hochschule und Industrie nicht nur eine bedeutsame Vielfalt von innovativen Digitalisierungslösungen entstanden ist, sondern diese auch eine hohe Praxistauglichkeit für den Maschinenbau erreichen“, sagt Karl Friedrich Schmidt, Vorsitzender des Vorstandes im VDMA Software und Digitalisierung.

VDMA ehrt vier Preisträger

Unter der Leitung von Karl Friedrich Schmidt wählte die Jury folgende Preisträger für den Nachwuchspreis Digitalisierung 2019:

1. Christian Hemming, Student des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik mit Vertiefung im Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik an der Hochschule Darmstadt, wird mit dem 1. Preis für die beste Masterarbeit ausgezeichnet. Im Lehrgebiet Automatisierungstechnik und Antriebstechnik von Prof. Dr.rer.nat. Bernhard May setzte er sich mit der Erstellung eines Konzeptes für eine generische Applikation (App) als B2B-Dienstleistung im IIoT-Bereich auseinander. In diesem Zusammenhang entwickelte Hemming bei der ADAMOS GmbH aus Darmstadt ein neues generisches Modell zur Ermittlung der Gesamtanlageneffektivität (OEE), welches den Einsatz in vielen verschiedenen Bereichen ermöglicht, sowohl in der diskreten als auch in der kontinuierlichen Produktion.

2. Oliver Tosta, Student im Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau an der Hochschule Bochum, erhält den Sonderpreis in der Kategorie Masterarbeit. Im Rahmen seiner Masterthesis, die er am Institut für CAD/CAE von Prof. Dr.-Ing. Jens Feldermann verfasste, setzte er bei der Automatisierungs- und Fördertechnik GmbH & Co. KG aus Schopfheim die Automatisierung des Konstruktionsprozesses von Trag- und Staukettenförderern mittels eines Produktkonfigurators um. Im Zuge dessen entwickelte Tosta ein Regelwerk, dass unter Berücksichtigung aller Randbedingungen, die sekundenschnelle Lösungsfindung ermöglicht. Der Konfigurator beschränkt sich nicht nur auf den Einsatz in der Konstruktion, sondern kann zukünftig abteilungsübergreifend genutzt werden, um den gesamten Auftragszyklus zu optimieren und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu erhalten.

3. Dominik Weppert, Maschinenbaustudent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, wird mit dem 1. Preis für die beste Bachelorarbeit ausgezeichnet. Betreut wurde seine Abschlussarbeit durch Prof. Dr.-Ing. Christoph Bunsen von der Fakultät Maschinenbau. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit der Entwicklung einer Augmented Reality Montageanleitung für den Zusammenbau eines Modell Pick-Up Trucks. Zur Umsetzung wurde eine sinnvolle Montageunterstützung in Form eines animierten Demonstrationsmodus abgeleitet. Die entwickelte Anwendung bietet dem Monteur die Möglichkeit, seine Augen und Hände jederzeit am Montagearbeitsplatz zu lassen, ohne dabei die Aufmerksamkeit von diesem abwenden zu müssen.

4. Tim Eric Kurz, Mechatronikstudent an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, erhält den Sonderpreis in der Kategorie Bachelorarbeit. Die von ihm bei Prof. Dr.-Ing. Fahmi Bellalouna verfasste Bachelorthesis setzt sich mit der Anwendung von Virtual Reality (VR) im Rahmen der digitalen Transformation auseinander. Dazu entwickelte er mit Rosenbauer Karlsruhe GmbH & Co. KG eine VR-basierte Trainingsanwendung für eine Drehleiter eines Löschfahrzeugs. Außerdem erstellte und implementierte der Preisträger mit dem Unternehmen MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH aus Germersheim einen VR-basierten Simulator für einen Saugbagger, um Maschinenbedienern ein praxisnahes und effizientes Training zu ermöglichen.


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