Vorbeugende Wartung: Servicezeiten reduzieren sich um bis zu 80 Prozent

Digitalisierung muss dem Kunden nutzen

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Wie Schmalz das Thema Digitalisierung angeht, erklärt Walter Dunkmann, Leiter des Geschäftsfelds Vakuum-Automation. Sein Credo: Immer den Kundennutzen im Fokus haben.

Beim Thema Digitalisierung ist zwar technisch inzwischen Vieles möglich ist, dennoch ist das Thema noch nicht so recht in Fahrt gekommen, so Dunkmann. „Denn dem Anwender ist oft nicht klar, welcher konkrete Nutzen für ihn resultiert“, erläutert Walter Dunkmann. „Er braucht mehr als universelle Versprechen wie Effizienzsteigerung oder Marktwachstum.“ Er rät, gemeinsam mit dem Kunden seine Anwendungen zu analysieren und die nutzbaren Vorteile der Digitalisierung aufzuzeigen. Beispielsweise Informationen zur Performance oder zum Zustand der Anlage, Prognosen zur Lebensdauer von Komponenten oder Empfehlungen zur nächsten Wartung.

Zudem müsse der Anwender möglichst einfach und ortsungebunden Daten erfassen und übertragen können. Schmalz rüste daher alle mechatronischen Komponenten wie Vakuum-Erzeuger oder Schalter mit der Nahfeld-Funktechnik NFC aus. „Damit kann der Anwender wichtige Prozess- oder Anlagendaten per Smartphone oder Tablet direkt aus dem Prozessor des Feldgerätes auslesen“, erklärt Dunkmann. Zudem programmiere man Apps, mit denen die NFC-fähigen Devices nicht nur lesbar, sondern auch beschreibbar sind. „Ich kann sie also per Smartphone in Betrieb nehmen oder parametrieren.“

Dunkmann weiter: „Nehmen wir unseren Vakuum-Erzeuger ECBPi, die Cobot-Pump: Über eine Datenschnittstelle liefert sie dem Anwender Energie- und Prozessdaten. Aus diesen Daten leiten sich Handlungsempfehlungen für eine nächste Wartung ab und helfen ungewollte Stillstände zu vermeiden.“

Smartphone-App als Leitstand to Go

Und dafür benötige man nicht einmal eine große Infrastruktur: „Vakuum-Komponenten in Verbindung mit einer App und einem Smartphone liefern eine Fülle an Daten, um den Prozess weiter zu optimieren, Fehler frühzeitig zu erkennen oder den Energieverbrauch einer Anlage zielgerichtet zu verbessern.“ Mit der App als „Leitstand to Go“ kann der Anwender seine Devices per Smartphone oder Tablet installieren, parametrieren und bedienen. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, ermöglicht die App eine vorausschauende Verschleißüberwachung: So kann eine Erinnerung für eine vorausschauende Wartung und eine Liste möglicher Verschleißteile hinterlegt werden. „Der Anwender kann bei Bedarf schnell eingreifen, die Servicezeiten reduzieren sich um bis zu 80 Prozent – das ist ein für den Kunden messbarer Mehrwert, der erst durch die Digitalisierung möglich wird.“

J. Schmalz GmbH

www.schmalz.com


Parametrieren via App

Der elektrische Vakuum-Erzeuger ECBPi von Schmalz steht für eine neue Generation von intelligenten Systemen. Über IO-Link erhält der Anwender Daten zum Energieverbrauch und zum Anlagenzustand sowie beispielsweise Handlungsempfehlungen zur vorbeugenden Wartung. Alle Daten stellt der Vakuum-Erzeuger im Feldbussystem oder in der Cloud bereit. Parametriert werden kann der ECBPi nun erstmals über die App Schmalz Control-Room.

Ebenfalls um eine Parametrierfunktion per App erweitert hat Schmalz das Compact Terminal SCTMi. Die modular aufgebaute Komponente ermöglicht eine zentrale Druckluft- und Energieversorgung von bis zu 16 Ejektoren über jeweils nur eine Verbindung. Ist das Terminal mit der App verknüpft, erhält der Anwender die notwendigen Daten, um Prozesse weiter zu optimieren, Fehler frühzeitig zu erkennen oder den Energieverbrauch einer Anlage zielgerichtet zu verbessern.

J. Schmalz GmbH

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Bild: Schmalz

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