Paradigmenwechsel in der Handhabungs- und Montagetechnik automatica 2018: Aufbruch ins digitale Montage-Zeitalter

Paradigmenwechsel in der Handhabungs- und Montagetechnik

automatica 2018: Aufbruch ins digitale Montage-Zeitalter

automatica_schunk-jl1.jpg
Greifer werden sensibel und intelligent, wie die Co-act Greifer von Schunk zeigen. Bild: Schunk
Anzeige

Wie grundlegend Industrie 4.0 und digitale Vernetzung die Montageprozesse verändern, zeigt die automatica 2018 vom 19. bis 22. Juni in München. So steigt bei klassische Anlagenbauern der Montageautomation der Softwareanteil deutlich, wie Stefan Roßkopf, Geschäftsführer von Teamtechnik berichtet: „In der modernen Fabrikautomation liegt der Steuerungs- und Softwareanteil heute bei etwa 50 Prozent. Deshalb haben wir intensiv in das Know-how für Software- und Steuerungstechnik investiert und zudem eine eigene Prüfsoftware entwickelt. Datenauswertung, Datensicherheit, Rückverfolgbarkeit und das Handling steigender Datenmengen gehören heute ebenfalls zu unseren Lösungskompetenzen“.

Und auch in der Handhabungs- und Greiftechnik zeichnen sich große Umbrüche an: „Das industrielle Greifen wird sich in den kommenden Jahren radikal verändern“, ist Henrik A. Schunk, CEO der Schunk GmbH & Co. KG, überzeugt. Im Fokus stehen intelligente, vernetzte und feinfühlige Greifsysteme, mit denen sich die Produktionsszenarien der Industrie 4.0 und der Mensch-Roboter-Kollaboration realisieren lassen. Das Spektrum reicht von intelligenten Greifern zur integrierten Prozessüberwachung über Co-act Greifer für kollaborative Anwendungen bis hin zum Highend-Greifer mit sensorischer Aura. „Künftig werden unsere Module unmittelbar am Bauteil oder Werkstück – also closest to the part – Informationen über das Teil, den Prozess und die Komponenten erfassen, verarbeiten und entsprechende Reaktionen ausführen. Damit bahnen wir den Weg zu vollkommen neuen Handhabungs- und Automationsszenarien“, so Schunk.

Ein Wegbereiter solcher intelligenten Montage- und Handhabungskonzepte ist natürlich die intelligente Sensorik: Intelligente Sensoren können heute Daten direkt am Ort des Geschehens mit immer komplexeren Algorithmen in Echtzeit erfassen, verarbeiten und weiterleiten. Wie diese „Sensor Intelligence“ aussehen kann, zeigt zum Beispiel Sick auf der automatica. Sensoren mit dezentraler Rechenkapazität machen die digitale Vernetzung komplexer Montageprozesse möglich und tragen damit entscheidend zu höherer Dynamik und Flexibilität bei. Künftig wird die weiter fortschreitende digitale Vernetzung dafür sorgen, dass sich Montageprozesse weitestgehend selbst steuern und sich verändernden Parametern anpassen.

Zudem zeichnen sich Veränderungen in manuellen Montagebereichen ab – diese reichen von kollaborierenden Roboterm (Cobots) bis zu digitalen Assistenten, die wesentliche Erleichterungen auf Werkerebene bringen, wie das Fraunhofer IPA in München beweist.Mit Augmented-Reality-Brillen und eingeblendeten Montageinstruktionen sollen Monteure künftig ohne Einweisung neue Aufgaben übernehmen können. Es muss kein Mitarbeiter mehr abgestellt werden, der neue Kollegen einlernt. Gedruckte Anleitungen sind überflüssig. Mit ein paar Anpassungen könnten die Augmented-Reality-Brillen auch Techniker bei Wartungsarbeiten unterstützen.

https://automatica-munich.com

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

automatica 2018

Als Leitmesse für intelligente Automation und Robotik zeigt die automatica effiziente und sichere Produktionskonzepte für jede Branche. Wir freuen uns auf Sie: 19.-22. Juni 2018 / München

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de