5 Jahre Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Allianz Industrie 4.0: „Bei KI noch besser und schneller werden“

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Die Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstandes zu bringen, das hat sich die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt. Mit einer Feierstunde im Neuen Schloss in Stuttgart hat die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg nun die ersten 5 Jahre gefeiert und eine erste positive Bilanz gezogen – doch die Arbeit hört nicht auf, im Gegenteil: China und Künstliche Intelligenz bringen neue Herausforderungen.

„Die Chancen, die Industrie 4.0 mit sich bringt, sind enorm. Deshalb ist es so entscheidend, dass wir unseren Mittelstand und die Beschäftigten schnellstmöglich für diesen Strukturwandel fit machen. Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister Kraut, Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart. Das Land hat gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden die Initiative auf den Weg gebracht.

Und diese kann einige Erfolge vorweisen: So hat der durch die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg initiierte Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ bereits über 150 Beispiele aus Industrie und Wissenschaft im Land als „Leuchttürme für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. „Am Anfang dachten wir, dass 80 Beispiele schon ein schöner Erfolg wären, nun sind es bereits über 150“, freut sich Dr. Manfred Wittenstein, Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg.

Und auch das von der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg initiierte Industrie-4.0-Scouting für KMUs kommt gut an. Das Beratungsprogramm vor Ort unterstützt Betriebe, die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und -modelle voranzutreiben. Das Industrie-4.0-Scouting hat bereits etwa 40 Industrieunternehmen mit konkreten Umsetzungsprojekten den Schritt in die Digitalisierung geebnet. „Dies ist ein wichtiger Beitrag, den baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau in die Zukunft zu führen“, sagt Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

Dass die KMUs im Ländle beim Thema Industrie 4.0 vorankommen, zeigt auch der Industrie-4.0-Readiness-Index des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI: Im Zeitraum von 2015 bis 2018 haben die kleineren Betriebe in der Anwendung digitaler Basistechnologien stark aufgeholt und einen Sprung um 25 % vollzogen. „Damit zeigt sich, dass die Allianz Industrie 4.0 mit ihren Aktivitäten und Angeboten richtig liegt“, so Dr. Manfred Wittenstein. Für ihn bleibt Industrie 4.0 ein Umsetzungsthema, das in den nächsten Jahren weiter forciert werden muss. „Die Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinweg, wird dabei ein zentrales Erfolgskriterium sein“, so Dr. Manfred Wittenstein.

Auch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut fordert dazu auf, nicht stehen zu bleiben – zumal, wie sie sagt, „das Umfeld rauer“ wird durch Milliardeninvestitionen in Digitaltechnologien in USA und China. „China will die Technologieführerschaft, doch das ist unsere Kernkompetenz. Da sind wir massiv herausgefordert“, mahnt Dr. Nicole Hoffmeister Kraut.

Dr. Nicole Hoffmeister Kraut sieht insbesondere Künstliche Intelligenz als wichtigen nächsten Schritt: „KI muss in die Prozesse und in die Produkte rein. Hier müssen wir noch besser und schneller werden“. Der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg geht also die Arbeit nicht aus, sie ist laut der Wirtschaftsministerin „aktueller denn je.“

Um einen leichteren Einstieg in das Thema KI besonders für KMU zu ermöglichen, hat die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg relevante Fragen in prägnanter Form beantwortet. Bereits heute thematisiert das Onlineportal FAQ KI unter anderem mögliche Einsatzgebiete für KI-Anwendungen, den zu erwartenden Nutzen, notwendige Voraussetzungen und praktische Hinweise zur Umsetzung.

https://www.i40-bw.de


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