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Neura Robotics: Cobot Lara wird mit MAV zum mobilen Manipulator Neura Robotics Lara MAV

Preisgünstiger Roboter mit mobilem Transportroboter kombiniert
Neura Robotics: Cobot Lara macht mobil

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Mit dem smarten Cobot Maira hat das Start-up Neura Robotics viel Aufmerksamkeit erregt. Der einfache, preisgünstige Cobot Lara und die mobile Plattform mav runden nun das Portfolio ab. Beide lassen sich zu einem mobilen Roboter kombinieren.

Mit dem Cobot Maira will Neura Robotics mit der kollaborativen Robotik die nächste Stufe hin zum kognitiven Roboter erklimmen. Denn Maira ist kognitiv und kann mit Menschen interagieren: Der Cobot kann sehen, hören und seine Umgebung fühlen. Dafür sorgen ein integrierter 3D Vision Sensor und eine 3D Spracherkennung für Sprachkommandos sowie eine berührungslose Erkennung von Menschen in der Nähe (Safe Human Detection).

Websession zeigt einfache, kollaborative und mobile Robotik

Lara: Für 15.000 Euro auch für Einsteiger interessant

Wer solche super-smarten Funktionen nicht unbedingt benötigt und eher einen preisgünstigen Cobot sucht, der ist bei Neura‘s Roboter Lara richtig. „Lara ist mit einem Preis ab 15.000€ auch für Neueinsteiger äußerst attraktiv“, so CEO David Reger. „Obwohl Lara sehr kostengünstig ist, hat der Cobot die gleiche einfache Bedienung wie Maira und ist hinsichtlich der Performance, durch die Schutzklasse IP66, der höheren Genauigkeit und Schnelligkeit anderen Cobots überlegen.“

Für die Leistungsfähigkeit des Cobots sorgen die in-House entwickelten und gefertigten Komponenten. David Reger: „Im Gegensatz zu vielen anderen Roboterherstellern halten wir die Expertise für die Motoren sowie Sensoren intern und setzen nicht wie die Konkurrenten auf externe Supplier.“ Die integrierten 24-bit Encoder gehören laut Reger zu den höchstauflösenden Drehwinkelgebern auf dem Markt und werden auch als Einzelsysteme vertrieben.

App-basiertes Programmieren mit Drag&Drop-Bausteinen

Der Leichtbau-Cobot Lara ist in zwei Versionen verfügbar (mit 80 cm Reichweite und 5 kg Traglast sowie mit 100 cm Reichweite und 10 kg Traglast). Der Sechsachser ist nach IP66 geschützt und zeichnet sich neben dem Preis und Präzision auch durch seine leichte Bedienbarkeit aus.

Die Kombination aus Lead-Through-Programmierung und einer eigens designten Nutzeroberfläche ermöglicht eine simple Bedienung. Die Neura.OS Nutzeroberfläche setzt auf einen App-basierten Programmieransatz, bei dem vorkonfigurierte Software-Bausteine durch Drag&Drop in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Für die Parameterkonfiguration sind Wizards integriert, welche den Nutzer einfach und verständlich durch die notwendigen Programmierschritte führen. Fortgeschrittene Anwender können den Roboter aber auch über Python ansteuern.

Eine weitere Besonderheit sind die Interfaces. Der Cobot Lara verfügt über gängige Schnittstellen wie EtherCAT, IO-Link, CAN, Modbus und GpiO. Zusätzlich bietet Neura Sensorpakete an mit denen Lara ausgestattet werden kann. Mit einem 3D-Kamera Modul als Flansch kann man ohne großen Aufwand Robot-Vision für Objekterkennung, autonomes Greifen oder Qualitätsinspektion nutzen.

Vom autonomen Transportroboter zum mobilen Roboter-Manipulator

Ergänzend hat Neura Robotics den fahrbaren Mobilroboter MAV (Multisensing Autonomous Vehicle) im Portfolio, der ebenfalls Technologien von Maira wie 3D-Sensorik und die berührungslose Safe Human Detection nutzt. David Reger: „Der mobile Transportroboter kann auch in Flotten genutzt werden und wird mit einem darauf montierten Lara-Cobot zum mobilen Manipulator, wodurch das Spektrum an Anwendungsszenarien enorm erweitert wird.“ Hierfür ist MAV mit einer vertikalen Linearachse für den Cobot ausstattbar. Zusätzlich wurde ein Regal für den mobilen Roboter entwickelt, das für die Ablage von Bauteilen und kleinen Containern geeignet ist.

Mittels integrierter Sensorik kann sich der mobile Roboter nach einer Umgebungskartierung autonom und sicher im Einsatzgebiet bewegen. Dabei punktet MAV mit einfacher Inbetriebnahme und Bedienung. „Weil MAV mit integrierten 3D-Kameras, 3D-Mikrofonarrays und einem Menschen-Detektionssensor ausgestattet ist, kann der mobile Roboter nicht nur auf seine Umgebung reagieren, sondern auch auf natürliche Art und Weise mit dem Menschen interagieren“, so der Neura-Robotics-CEO. „Die integrierte Gesten- und Sprachsteuerung erlaubt es Mitarbeitern ohne Robotererfahrung einfach und natürlich mit dem Roboter zu interagieren und ihn zu programmieren.“

Transportroboter mit Sprachkommandos steuern

Durch Sprachkommandos wie „Fahre 10cm vorwärts“, „Speicher diesen Punkt“, „Hubeinheit aktivieren“ kann ein beliebiger Prozess ganz einfach angelernt werden. Die Inbetriebnahme kann aufgrund des intuitiven Start-Up Wizards bereits in wenigen Stunden abgeschlossen werden.

Dank der Cruise Control können mehrere MAVs in einem Flottenmanagementsystem in den Produktionsfluss integriert und gesteuert werden. Mit einer Traglast von 1.500 kg zielt MAV auf den Transport von schweren Gütern in der Automobilindustrie oder in der Logistik. Die Systemdimensionen ermöglicht eine einfache Aufnahme von Europaletten. Mit einer Laufzeit von bis zu 10 Stunden kombiniert mit einer Ladezeit von nur 60 Minuten an einer induktiven Ladestation können bereits mit wenigen Systemen ein kontinuierlicher Warenfluss gewährleistet werden

Kontakt:
Neura Robotics GmbH
Gutenbergstraße 44
72555 Metzingen
www.neura-robotics.com


Bild: Neura Robotics

Vorteile autonomer mobiler Roboter (AMR)

Neura Robotics‘ mobile Plattform MAV gehört zur Klasse der fahrerlosen Transportsysteme (FTS), ist aber aufgrund seiner Intelligenz und seiner freien Navigation eher ein autonomer mobiler Roboter (AMR). Mittels integrierter Sensorik kann sich der mobile Roboter nach einer Umgebungskartierung ohne jegliche Sonderbauten autonom und sicher im Einsatzgebiet bewegen.

Insbesondere in Hinsicht der immer wichtiger werdenden Individualisierbarkeit von Produkten, aber auch einer drastischen Verringerung von Ausfallzeiten ist dies ein wichtiger Schritt für die Fabriken von morgen. Momentan führt ein Fehler des Fließbands an einer Stelle zu einem Stillstand der kompletten Straße. Hierdurch entstehen immense Kosten für jede Minute, die die Produktion steht. Mit AMRs wie MAV können solche Stillstände vermieden werden. Wenn ein MAV ausfällt, kann ein anderes durch das Flottenmanagementsystem den Job übernehmen, um den weiteren Produktionsfluss zu gewährleisten.

Weiterer Vorteil: Mit der Sensorik kann darüber hinaus eine Kartierung der Umgebung durchgeführt werden woraufhin ein CAD Modell erstellt wird. Dieser CAD-basierte digitale Zwilling des Arbeitsbereichs ermöglicht ganz neue Anwendungsfelder, wie die Simulation von komplexen Produktionsstraßen. Auch für Qualitätssicherung sowie Objekterkennung und Warenbestandsaufnahmen kann MAV eingesetzt werden.


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