Interview: Helmut Schmid, General Manager Western Europe bei Universal Robots „Kollaborative Robotik direkt vor der Haustür“

Interview: Helmut Schmid, General Manager Western Europe bei Universal Robots

„Kollaborative Robotik direkt vor der Haustür“

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Warum Universal Robots seine Leichtbau-Roboter mit einem Truck auf eine umfangreiche Roadshow durch die DACH-Region schickt, erklärt Deutschland-Chef Helmut Schmid.

Sie planen eine fast dreimonatige Roadshow quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz: Was steckt dahinter?

Schmid: Wir wollen die Zukunft der industriellen Fertigung erlebbar machen und bringen die kollaborative Robotik vor die Haustür aller Unternehmen, die sich dafür interessieren. Der Vorteil: Gerade kleine und mittlere Unternehmen können bequem vor den eigenen Unternehmenspforten in das Thema Automatisierung eintauchen. Ein Besuch in unserem Truck ist für alle spannend, die wissen möchten, wie sie ein Maximum an Produktivität erreichen können.

Wie passt die Roadshow zu Ihren sonstigen (Messe) Aktivitäten in diesem Jahr?

Schmid: Ich würde sagen: perfekt (lacht). Denn wir bieten damit eine Alternative für alle, die aufgrund von zu großen Distanzen oder mangelnder Zeit keine Messebesuche realisieren können.

Was erwartet die Besucher, wenn sie zum Truck kommen?

Schmid: Die Automatisierungsreise beginnt für alle Interessenten schon bevor der Truck in ihre Nähe kommt. Auf Wunsch erhalten diejenigen, die mit dem Thema kollaborative Robotik noch zu wenig vertraut sind, im Vorfeld eine Virtual Reality Brille zugeschickt. Damit lässt sich in die Welt der Automation tiefer eintauchen. Vor Ort geht es dann weiter – und die Roboter lassen sich live erleben und selbst programmieren. Durch das erste Kennenlernen via VR-Brille können im Truck auch gezieltere Fragen gestellt werden. Denn uns geht es bei diesem Projekt darum, bei realen Bedarfen und Herausforderungen der KMUs zu unterstützen.

Wo kann man sich informieren, wann der Truck wo auftaucht?

Schmid: Unter urrobots.com/ontour kann man sich bequem für die nächstgelegene Stadt anmelden. Per E-Mail werden die Interessenten im Anschluss über den genauen Standort des Trucks sowie die Präsenzzeit informiert. Über die Registrierung kann man sich auch die eben erwähnte VR-Brille zuschicken lassen.

Können Interessenten auch mit konkreten Projektideen zu Ihnen kommen?

Schmid: Genau darum geht es uns. Wir wollen und können individuelle Antworten auf die unterschiedlichsten Bedarfe geben. Mittlerweile sind weltweit 21 000 unserer kollaborierenden Roboter im Einsatz. Das bedeutet 21 000 Mal ein anderer Kundenmehrwert. Diese Erfahrung in punkto individuellem Automationsbedarf teilen wir auf unserer Tour. Vor Ort. Persönlich. Und auf Wunsch natürlich interaktiv.

Unabhängig von der Roadshow: Wo sehen Sie noch Potenziale für Ihre Leichtbauroboter?

Schmid: Unser Motto, auch für die Roadshow, lautet: Was immer es ist, Sie können es automatisieren. Und trotz unserer Position als Weltmarktführer im Bereich kollaborativer Robotik sind wir weit davon entfernt, von einem flächendeckenden Einsatz sprechen zu können. Viele der KMUs sind mit dieser vergleichsweise kostengünstigen Möglichkeit der Automatisierung noch zu wenig vertraut. Nichtsdestotrotz kristallisieren sich natürlich Fokusbereiche heraus. Dazu zähle ich neben Automotive, Elektronik und Metallverarbeitung für die Zukunft noch sehr viel stärker die Bereiche Logistik und Verpackung. Der boomende Versandhandel lässt gar keine andere Entwicklung zu.

Denken Sie in erster Linie an MRK-Anwendungen wo Mensch und Roboter zusammenarbeiten? Oder wollen Sie Kunden mit einfacher Bedienung, günstigen Preisen und schnellem RoI überzeugen?

Schmid: Beides spielt eine wichtige Rolle. Unsere Erfahrung zeigt, dass es meist einen soften Einstieg gibt. Die Roboter werden für einfache Pick-and-Place-Aufgaben eingesetzt. Dann entdecken die Unternehmen und ihre Mitarbeiter sehr schnell, wie vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten sind. Neue und deutlich komplexere Applikationen werden daraufhin realisiert. Diese reichen dann auch bis zur direkten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Wie kommen Sie eigentlich mit Ihrem Online-Ökosystem Universal Robots+ voran?

Schmid: In Universal Robots+ bilden wir eine umfangreiche Bandbreite an Peripherieprodukten für unsere Roboter ab und blicken auf ein hervorragendes Wachstum seit dem Launch auf der Automatica 2016 zurück. Heute zählen wir rund 250 UR+ Partner. Diese positive Entwicklung macht deutlich, dass die verschiedenen Stakeholder des globalen Automatisierungsbooms erkennen, wie wichtig es ist, Knowhow zu teilen und sich auszutauschen – ganz im Sinne einer kollaborierenden Branche. Im Übrigen gibt es natürlich auch die Möglichkeit, in unserem Roadshow Truck tiefer in das UR+ Universum einzutauchen.

Universal Robots (Germany) GmbH

http://urrobots.com/ontour

Hannover Messe Halle 17, Stand B32


80 Städte in 12 Wochen

Vom 16. April bis zum 29. Juni geht Universal Robots mit einem Roboter-bestückten Truck auf umfangreiche Roadshow durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Damit zielt der Leichtbau-Robotik-Pionier insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen, die sich vor Ort aus erster Hand über die Robotik informieren und auch selbst Hand anlegen können. Bei der Registrierung erhalten Interessenten im Vorfeld eine Virtual Reality Brille zum Einstieg in das Thema. Tour und Termine:

http://urrobots.com/ontour

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