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ABBs Cobot Yumi automatisiert Kleinteilmontage bei GE Healthcare

Auftragen von Klebstoff auf Streichholzschachtel-große Prototypen
ABBs Cobot Yumi automatisiert Kleinteilmontage bei GE Healthcare

Ein einarmiger Yumi-Cobot von ABB automatisiert bei GE Healthcare in Finnland die Montagelinie für Prototypen. Die Amortisationszeit für die Investition war bemerkenswert schnell.

In Helsinki produziert GE Healthcare Finland Produkte zur Patientenüberwachung wie Patientenmonitore oder Gasmessmodule für Beatmungsgeräte. Dreh- und Angelpunkt für Innovationen ist die Montagelinie für die Prototypen. Hier setzt GE Healthcare nun die einarmige Variante des Cobots Yumi ein. Der extrem kompakte, siebenachsige kollaborative Roboter wiegt gerade 9,5 kg und bietet große Flexibilität bei der Kleinteilmontage. Der Yumi kann Montageaufgaben übernehmen, die für einen Menschen ergonomisch schwierig zu bewerkstelligen wären.

In der Applikation von GE Healthcare ist der Yumi beispielsweise für das Auftragen von Klebstoffs auf Prototypen zuständig, die gerade mal so groß sind wie eine Streichholzschachtel. Für Menschen wäre diese Aufgabe sehr knifflig, denn die langen Kleberaupen müssen der Form der Teile genau folgen. Als erschwerender Faktor kommt die kurze Aushärtezeit des eingesetzten Klebstoffs hinzu.

Filigranes Kleben manuell nur schwer umzusetzen

„Der Arbeitsschritt für das Kleben war manuell nur sehr schwer umzusetzen“, sagt Teemu Äärynen, Advanced Manufacturing Engineering Program Leader bei GE Healthcare Finland. Nun nimmt der Cobot Yumi das Werkstück von einer Vorrichtung auf, trägt den Klebstoff mit einer Klebstoffdüse auf und setzt das Produkt an derselben Stelle ab – dabei arbeitet er schneller und genauer als ein Mensch.

Die Cobot-Arbeitsstation wurde vom finnischen Roboterspezialisten Roboco entwickelt. „Die Yumi-Anlage bei GE Healthcare ist ein großartiges Beispiel für die Möglichkeiten, die Cobots in der Montage bieten. Damit haben wir schnell eine Lösung für Arbeitsschritte gefunden, die per Hand schwer umsetzbar sind. Außerdem lässt sich der Roboter später flexibel auch für andere Aufgaben einsetzen“, berichtet Oskari Hakaluoto, CEO von Roboco.

„Wann immer wir das Produkt aktualisieren oder den Fertigungsprozess anpassen müssen, kommt es uns zugute, dass der Roboter so einfach umzuprogrammieren ist“, freut sich Teemu Äärynen. Größere Anpassungen am Programmiercode des Roboters seien in gerade mal einer halben Stunde erledigt. „Die Amortisationszeit für diese Investition war bemerkenswert schnell, deutlich unter einem Jahr.“

Die kollaborativen Funktionen des einarmigen Roboter-Kollegen erfreuen sich großer Beliebtheit bei den menschlichen Mitarbeitenden. Für andere Montageaufgaben setzt E Healthcare übrigens auch bereits den zweiarmige Version des Yumi-Cobots ein.

ABB AG

www.abb.de/robotics


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