Das Videotrace-System stellt hohe Anforderungen an die eingesetzte Industriekamera

Nachvollziehbarkeit in der Kommissionierung von Lebensmitteln: Visionsystem überprüft Paletten

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Steigende Artikelvielfalt und hohe Umschlagfrequenzen fordern im Lebensmittelbereich eine verbesserte Steuerung und Verfolgbarkeit von Logistikprozessen. Das Intra-Logistik-System Iltis von LogiSoft-S schließt dank der Video- trace-Lösung eine Lücke bei der Nachvollziehbarkeit von Lieferungen. Dabei hilft Kameratechnik von IDS.

Das Intra-Logistik-System Iltis führt die Mitarbeiter in der Lebensmittellogistik zunächst in der optimalen Reihenfolge zu den verschiedenen Kommissionier-Plätzen. Nach Abschluss des Kommissionierprozesses werden NVE-Versandetiketten nach GS1-Standard sowie Paletten-Inhaltsscheine an der Palette angebracht und diese am Foto-Platz für das Videotrace-System abgestellt.

Nach dem Scannen des Paletten-Inhaltsscheins wird die Palette dort von allen Seiten und von oben aufgenommen und somit der Inhalt sowie weitere spezifische Daten genau dokumentiert. Nach erfolgreicher Foto-Dokumentation wird dem Bediener das Ziel für die Bereitstellung des Gebindes am Tor angezeigt.
Die Bilddateien werden im Netzwerk abgelegt und der Datei-Link in der Intra-Logistiksoftware abgespeichert. Somit können sich die Sachbearbeiter später die Fotos bedarfsgerecht ansehen und sich bei Reklamationen alle Bilder einer Palette, eines Auftrages, einer Tour oder eines Bearbeitungszeitraumes anzeigen lassen.
Das Videotrace-System stellt hohe Anforderungen an die eingesetzte Industriekamera. „Wir haben uns nach umfangreichen Tests für die GigE uEye SE-Kamera von IDS mit einem 5 Megapixel CMOS-Farbsensor entschieden“, so Michael Wernado von der Logisoft-S. „Die Kamera ist durch ihre kompakte Bauweise ideal für unser System. Der hoch empfindliche Sensor bietet eine optimale Bildqualität und höchste Detailgenauigkeit in der Farbwiedergabe. Dies ist besonders wichtig, da Gewichtsangaben und Beschriftungen auf einer großen Fläche von 120 mal 180 Zentimeter bei geringem Abstand erkannt werden müssen.“
Da die Kamera eine Stromversorgung über Power-over-Ethernet bietet, ist ein separates Stromkabel obsolet. Dadurch ist die Kamera sehr flexibel einsetzbar. „Ein weiterer wichtiger Aspekt für uns ist die Möglichkeit, die Kamera als Netzwerk-Kamera einzusetzen“, sagt Wernado. „Denn so können wir am Aufstellungsort auf zusätzliche aktive Komponenten wie PCs verzichten.“
Dank der Softwareunterstützung ist die Integration der Kamera in die Applikation ohne aufwändiges Engineering möglich. Treiber und das Software Development Kit (SDK) sind im Lieferumfang jeder uEye-Kamera enthalten. Bei Logisoft-S beispielsweise bildet der mitgelieferte Treiber die Basis für eigene Softwarewrapper, um die Kameramodelle in die intern entwickelten Programme einzubinden.
Nach den positiven Erfahrungen mit diesem System und den GigE-Kameras soll die Produktlinie künftig noch erweitert werden. Geplant sind u.a. Komponenten zur Video-Überwachung von Verladetoren und zur Bildverarbeitung im Wareneingang, beispielsweise zur Kontrolle angelieferter Paletten auf korrekte Artikel und Menge.
IDS Imaging Development Systems GmbH www.ids-imaging.de
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