Doppelgreifer stellt das Greifen verschiedenster Behälter wie kleine Ampullen und Vials bei minimalem Formatteilwechsel sicher

Roboter bringt Flexibilität in die Pharma-Inspektion

Im robotergestützten Inspektionsmodul übernimmt ein kompakter TX40 in VA-Ausführung sämtliche Handhabungsaufgaben
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Mit dem RIM schlägt Seidenader Maschinenbau ein neues Kapitel bei der Inspektion von pharmazeutischen Produkten auf: Ein kompakter Stäubli-Roboter und ein cleveres Zellenlayout ermöglichen eine automatische und flexible Inspektion kleiner Batches.

Mit mehr als 115 Jahren Erfahrung im Anlagenbau für die Pharma-Inspek- tion reicht Seidenaders Portfolio von Tischmodellen für Kleinstserien bis zu Hochleistungsmaschinen mit Kamerasystemen. Die automatisierte Inspektionsanlage RIM (roboterbasiertes Inspektionsmodul) stellt nun ein konzeptionelles Novum dar: Hier kommt mit dem Stäubli TX40 ein kompakter und hochgenauer Roboter zum Einsatz.

Der Vorteil der Roboter-Handhabung liegt in der Flexibilität. Geschäftsführer Nik W. Seidenader: „Wir wollten eine Inspektionsmaschine, die mannlos reproduzierbare Inspektionsergebnisse in kleinen Batches liefert. Es galt also, in einem kompakten Modul die Inspektionsparameter einer Produktionsmaschine abzubilden, sprich sehr flexibel mit verschiedenen Kamerastationen, Kamerablickwinkeln und Beleuchtungen zu inspizieren. Um das alles auf engstem Raum zu realisieren, gibt es keine Alternative zum Roboter.“ Die Liste der Inspektionskriterien für parenterale Pharma-Produkte und deren Verpackung liest sich lang.
Sie reicht von Partikeln, Fasern und Splittern in den pharmazeutischen Stoffen bis zum Füllstand sowie kosmetischen Defekten bei Ampullen und Vials. Diese Vielfalt erfüllen automatische Inspektionsmaschinen normalerweise über große Rundläufer, an denen eine Vielzahl von Kameras jedes Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln inspiziert.
Im Roboter-Inspektionsmodul hingegen werden all diese Aufgaben auf kompaktem Raum in drei definierten Inspektionspositionen mit jeweils bis zu vier Kameras abgedeckt. Dabei übernimmt der Sechsacher sämtliche Handhabungsaufgaben. Haben die Produkte alle Inspektionsstationen durchlaufen, platziert sie der TX 40 je nach Ergebnis auf dem „Gut“- oder „Schlecht“-Förderband.
Die zeitoptimierte Handhabungsroute des Roboters verläuft in Abhängigkeit von den fallspezifisch angefahrenen Inspektionsstationen und der Zahl der nötigen Inspektionen. Ein Doppelgreifer stellt das Greifen verschiedenster Behälter sicher, darunter kleine Ampullen und Vials bei minimalem Formatteilwechsel. Die Umrüstzeiten liegen bei rund zehn Minuten. So lässt sich eine automatisierte Inspektion auch in kleinen Batches wirtschaftlich durchführen.
Damit eröffnet das RIM den Anwendern die Möglichkeit zur Entwicklung neuer Rezepturen und zum Training ihrer Großserien-Inspektionsanlagen – mit vergleichsweise reduziertem Handhabungsaufwand und in Losgrößen unter 2000 Stück. Ein signifikanter Vorteil ergibt sich darüber hinaus für die Prüfung teurer Mustersets, die für die turnusmäßige Revalidierung der Großserien-Inspektionsmaschinen benötigt werden.
Die Entscheidung von Seidenader für den Stäubli TX40 ist kein Zufall. Der Roboter baut bei einer Reichweite von 400 Millimetern sehr kompakt, verfügt über hohe Positioniergenauigkeit und lässt sich mit seiner bedienerfreundlichen Steuerung unkompliziert in Anlagen einbinden. Wichtig war zudem die Kompetenz der Bayreuther in der Medizin- und Pharmaindustrie.
Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics www.staubli.com/robotik
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