Kleinroboter übergibt unsortierte Kupplungsscheiben zur Bearbeitung an Honmaschine

Übergabe nach Maß: Exakter Griff in die Kiste

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Der Kleinroboter greift die ungeordneten Kupplungsscheiben aus dem Drahtkorb und legt sie exakt in die Honmaschine. Bild: Kuka
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Mit einem Agilus-Kleinroboter von Kuka und einem intelligenten Griff in die Kiste hat HBi Robotics bei einem süddeutschen Automobilhersteller die Beladung der Honmaschine automatisiert.

Die Gosheimer HBi Robotics gilt als Spezialist in Sachen Zuführtechnik, Roboterprogrammierung sowie Softwareentwicklung und Bildverarbeitung. Mit der 3D-Simulations-Software Multisim hat Geschäftsführer Harald Bader eine Lösung entwickelt, die im Werkzeugmaschinenbereich komplexe Bewegungsabläufe und Kollisionsbetrachtungen simulieren kann.

Im Werk eines großen, süddeutschen Automobilherstellers kommt dieses System mit einem Kleinroboter des Typs KR 6 R900 sixx zum Einsatz. Der Roboter aus der Agilus Serie entnimmt auf Basis der Koordinatendaten eines 3D-Vision-Sensors unsortierte Kupplungsscheiben präzise aus Drahtkörben und übergibt sie an die Honmaschine zur Weiterverarbeitung.

„Wir haben eine Turnkey-Lösung realisiert, die die komplette Roboterzelle, inklusive Anbindung an die Werkzeugmaschine, beinhaltet“, erklärt Bader. Die zentrale Herausforderung: Die ungeordneten Kupplungsscheiben aus dem Korb zu entnehmen und für die Honmaschine auf den hundertstel Millimeter genau abzulegen. „Diese Präzision erforderte intensive Forschungsarbeit im Bereich der 3D-Lageerkennung und des Bin Pickings“, so Bader stolz.

Der Automobilhersteller legte zudem höchsten Wert auf eine hohe Taktung. Daher kam nur eine roboterbasierte Lösung in Frage. Von Kundenseite vorgegeben war zudem ein Kuka Roboter mit Schutzart IP67. Bader entschied sich für einen KR 6 R900 sixx. Ausgelegt auf hohe Arbeitsgeschwindigkeiten verfügt der Roboter aus der Agilus Serie über eine Traglast von
6 kg und eine Reichweite von zirka 901 mm. Der Roboter wird im Dreischichtbetrieb arbeiten, wobei eine Schicht ohne Personal überbrückt werden kann.

Dass die Kupplungsscheiben gleichmäßig und exakt abgelegt werden, ermöglicht dabei der 3D-Vision-Sensor, der die exakte Lage der Kupplungsscheiben erkennt und die Koordinaten direkt an den Roboter übermittelt. Der Agilus greift dann das Werkstück aus dem Drahtkorb und setzt es akkurat in die Honmaschine zur Weiterverarbeitung ein. „Wir haben die Lösung so flexibel konzipiert, dass ihr Einsatz auch an anderer Stelle möglich sein wird“, betont Bader.

Kuka Roboter GmbH

www.kuka.com; Motek Halle 7 Stand 7214

HBi Robotics GmbH

www.hbi-robotics.de



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