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Kasto: Produktiver Sägen mit Roboter-Unterstützung

Anschaffung eines Industrieroboters amortisiert sich schon nach weniger als einem Jahr
Produktiver sägen mit Roboter-Unterstützung

Roboter übernehmen bei Kasto-Kunden rund um den Sägeprozess immer mehr Arbeitsschritte – von der Entnahme übers Entgraten, Wiegen, Zentrieren und Markieren bis zum Sortieren und Abstapeln.

„Immer mehr Anwender vertrauen darauf, einzelne Arbeitsabläufe rund um den Sägeprozess intelligent zu vernetzen und mit Roboter-Unterstützung zu automatisieren“, berichtet Volker Bühler, Gruppenleiter TB Robotik beim Säge- und Lagertechnik-Spezialisten Kasto. „Wir können daher mittlerweile nicht nur verschiedene Handhabungs- und Transportaufgaben, sondern auch zahlreiche Bearbeitungsschritte effizient robotergestützt realisieren.“

Die Automatisierung fängt schon bei der Materialzuführung an: Mithilfe passender Fördertechnik gelangt das zu sägende Rohmaterial in die Maschine. Der Sägevorgang selbst läuft ebenfalls mannlos ab – unterstützt durch einen automatischen Materialvorschub und eine intelligente Maschinensteuerung, die anhand der Auftragsdaten Parameter wie Abschnittlänge oder Schnittgeschwindigkeit selbstständig einstellt. Moderne Produktionssägen können so Aufträge mit unterschiedlichen Materialien und Durchmessern nacheinander erledigen und auch über einen längeren Zeitraum autonom arbeiten.

Entnehmen, bearbeiten und stapeln

Beim Handling und der weiteren Bearbeitung der fertigen Abschnitte bieten Industrieroboter weiteres Automationspotenzial. Sie können zum Beispiel die gesägten Teile aus der Maschine entnehmen. Zudem lassen sich die Roboter mit den entsprechenden Werkzeugen zum Entgraten, Fasen, Markieren, Zentrieren oder Messen der Werkstücke einsetzen.

Die Abschnitte können gewogen, nach Größe oder Auftrag sortiert und auf Paletten oder in Behälter gestapelt werden. Auch die nahtlose Übergabe an ein fahrerloses Transportsystem (FTS) ist möglich. „Für komplexe Abläufe mit verschiedenen Arbeitsschritten nutzen wir auch Kombinationen aus mehreren Robotern und Spannvorrichtungen“, erklärt Bühler.

Bei Mengensägen, die nur wenige unterschiedliche Bauteilgeometrien produzieren, lassen sich nachgelagerte Prozesse relativ einfach automatisieren. Etwas anders stellt sich die Lage bei individualisierten Auftragssägen dar, die flexibel zahlreiche Materialien und Abmessungen bearbeiten müssen: „Je größer die Vielfalt, desto herausfordernder ist es, diese im vollen Umfang abzudecken“, bemerkt Bühler.

Wichtig ist die optimale Auswahl der Roboterwerkzeuge. Der Roboter sollte mit möglichst wenigen Hilfsmitteln mit sämtlichen Objekten zurechtkommen. Anwender können dabei aus mechanischen, magnetischen oder vakuumbetriebenen Greifern wählen. Diese sollten gleichzeitig so kompakt wie möglich sein, um dem Roboter die maximale Zugänglichkeit zu den Sägeabschnitten zu verschaffen.

Mit den passenden Komponenten lassen sich Säge-, Automatisierungs- und Robotertechnik zu hoch integrierten Systemen kombinieren, die nahtlos in einen durchgängigen Materialfluss eingebunden sind. Dazu zählt auch die vorherige Lagerung: Kasto etwa realisiert für seine Kunden kombinierte Lager-Säge-Systeme, in denen vom Einlagern des Rohmaterials bis zur Kommissionierung der Abschnitte sämtliche Lager-, Handling-, Säge-, Markier-, Palettier- und Bündelungsprozesse vollautomatisch ablaufen. Die Steuerungssoftware kann dabei an ERP-Systeme angebunden werden. Mit weiteren Fertigungsmaschinen, etwa zum Drehen oder Fräsen, lassen sich die Sägesysteme zu einer durchgängig digitalisierten und automatischen Produktion verketten, die sich – ganz im Sinne von Industrie 4.0 – selbstständig organisiert.

Für den Anwender bietet die Automatisierung der Sägetechnik deutliche Vorteile: Er kann bei geringerem Personaleinsatz seine Produktivität erheblich steigern, da viele Prozesse nicht nur mannlos ablaufen, sondern auch deutlich schneller. Das Ergebnis sind geringere Personalkosten und eine hohe Flexibilität in Bezug auf die Auslastung: „Wir haben ausgerechnet, dass sich etwa bei unserer Produktions-Kreissäge Kastovariospeed die Anschaffung eines Industrieroboters je nach Schichtmodell schon nach weniger als einem Jahr amortisiert“, berichtet Bühler. „Geht man davon aus, dass so eine Anlage im Schnitt mehr als zehn Jahre im Einsatz ist, können Nutzer ihre Betriebskosten also langfristig und nachhaltig senken.“

Kasto Maschinenbau
GmbH & Co. KG

www.kasto.com;
AMB Halle 8, Stand 8B12

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