Zur Verkettung einer größeren Anzahl an Maschinen kommen Rail-Roboter zum Einsatz

Mit Palettenhandling zur flexiblen Fertigung

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Neben Roboterzellen für die Werkstückhandhabung bietet Handlingtech mit der Pallet-Z nun auch passende Lösungen für das Palettenhandling an mehreren Bearbeitungsmaschinen.

„Bearbeitungsmaschinen wirtschaftlich zu automatisieren, ist eine Herausforderung. Das gilt vor allem dann, wenn unterschiedliche Teilespektren in kleinen oder mittleren Losgrößen gefertigt werden und dies nachts oder an Wochenenden mannarm oder gar mannlos erfolgen soll“, so Geschäftsführer Jörg Hutzel. Mit der Pallet-Z hat er nun eine Produktlinie für das Palettenhandling konzipiert, mit der sich bereits in den Standardausführungen bis zu drei unterschiedliche Maschinen adaptieren lassen.

Äußerlich erscheinen die Pallet-Z im gewohnten markanten Handlingtech-Design mit einem kraftvoll gestalteten Rahmen, der Design- und Funktionselement gleichzeitig ist: Die Rahmenelemente nehmen in ihrem Inneren die Verkabelung auf und sorgen damit für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild.
Die zentrale Komponente einer Pallet-Z bilden Sechsachs-Industrieroboter. Hier verwendet Hutzel standardmäßig Fanuc Modelle: von der Serie M-710 für mittlere Nutzlasten bis 70 kg, über die R-2000-er Serie mit bis zu 250 kg Tragkraft, bis zum Schwerlastroboter M-900 für eine Belastbarkeit bis 700 kg. „Andere Größen oder Fabrikate sind auf Kundenwunsch natürlich möglich“, ergänzt Hutzel.
Zur Grundausstattung einer Pallet-Z gehören Palettenregale sowie eine Schleuse für die Zuführung bzw. Entnahme der Werkstückpaletten. Die Einteilung des Innenraumes kann flexibel gestaltet werden. Das ermöglicht eine ausgewogene Anpassung der Anzahl an Palettenstellplätzen im Verhältnis zur Anzahl der adaptierten Maschinen.
Für eine Verkettung einer größeren Anzahl an Maschinen, setzen die Steinenbronner Rail-Roboter auf einer zusätzlichen Linearachse ein. „So lassen sich theoretisch beliebig viele Bearbeitungsmaschinen, Prozessstationen und periphere Anlagen verketten“, erklärt Hutzel. In bereits realisierten Anlagen sind die Bearbeitungsmaschinen aneinandergereiht und gegenüber die Palettenregale angeordnet. In der Gasse dazwischen verfährt der Rail-Roboter auf seiner Linearachse, stirnseitig ist die Palettenschleuse untergebracht.
Zusätzliches Werkstück-und Werkzeughandling
Die Pallet-Z kann aber noch mehr, als nur Bearbeitungsmaschinen oder Prozessstationen mit Werkstücken auf Paletten zu versorgen. Soll etwa in einen Verbund eine Maschine ohne Palettenzuführung integriert werden, lassen sich auch einzelne Werkstücke direkt zuführen. Zu diesem Zweck kann ein modulares Robax-Speichersystem integriert werden. Ergänzend wird ein Greiferbahnhof eingebaut, aus dem sich der Roboter vollautomatisch bedient.
Darüber hinaus lässt sich eine Pallet-Z als erweiterter Werkzeugspeicher nutzen. So kann die Autonomie einer Bearbeitungsmaschine über die maschinenseitig vorhandenen Werkzeugkapazitäten hinaus deutlich erhöht werden. Die Bestückung der Maschinen mit Werkzeugen erfolgt dann mit dem Roboter durch den Arbeitsraum. Die Verwaltung der Werkzeuge übernimmt eine optionale Job-Management-Software.
Die Bedienung der Pallet-Z erfolgt über das neu entwickelte Hatpad, mit einer intuitiven Bedienerführung über ein Multitouch-Display. Das Hatpad erleichtert die Bedienung mit einer ganzen Reihe spezieller Features. Hutzel: „Mit dem neuen Hatpad können übrigens alle Automations-Systeme von Handlingtech einfach bedient werden – unabhängig vom angesteuerten Roboterfabrikat und der Anzahl der Roboter.“ Dies hat den Vorteil, dass Anlagenbetreiber immer den gleichen Screenaufbau der Bedienoberfläche nutzen. ↓
Handlingtech Automations-Systeme GmbH
www.handlingtech.de; AMB Halle 7, Stand 7C92
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