Zweiter Sicherheits-Laserscanner überwacht Maschinenraum von oben

Laserscanner sichern Schwenkbiegemaschine

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Beim Blechspezialisten Bühler aus Romanshorn in der Schweiz sorgt Optosensorik von Leuze für die entsprechende Arbeitssicherheit an einer Doppel-Schwenkbiegemaschine von Jorns.

Sicherheit für Mensch und Maschine ist für Bühler selbstverständlich. „Kommt eine neue Maschine zum Einsatz, wie der neue Schwenkbieger Twinmatic-Pro 150 von Jorns, muss dieser den neuesten Anforderungen an die Sicherheitstechnik entsprechen“, sagt Bauspengler Bruno Bühler.

Zum Einsatz kommt dabei der Leuze-Sicherheits-Laserscanner RSL 430, der den Zutritt zur Maschinenvorderseite optoelektronisch absichert. Der RSL 430 ist mittig unter der Biegewanne positioniert, so dass der maximale radiale Bereich des Sensors ausgenutzt werden kann. Somit ist die Flächenabsicherung vor der Maschine mit nur einem Sensor möglich.

Sobald der Maschinenbediener die zirka 80 cm vom Schwenkbieger entfernte, auf dem Fußboden rot markierte Linie überschreitet, kommt die Maschine sofort zum Stillstand. Die Berechnung des erforderlichen Sicherheitsabstandes ergibt sich aus der Norm DIN 999. Hierbei spielen Faktoren wie Annäherungsgeschwindigkeit und Höhe des Schutzfeldes über dem Boden eine Rolle. Darüber hinaus müssen mitunter die Nachlaufzeit der Maschine sowie Zuschläge zum Beispiel für systembedingte Messfehler Berücksichtigung finden.

Sollte diese Safety-Überwachung einmal versagen, gibt es einen doppelten Boden in Form einer Trittstange, die über einen Not-Aus-Befehlsschalter die Maschine binnen eines Bruchteils einer Sekunde zum Stillstand bringt. „Es ist gut, ein doppeltes Sicherheitsnetz zu haben – Gebrauch machen mussten wir von diesem zum Glück noch nie“, sagt der Bauspengler Bühler, der den Schwenkbieger meist persönlich bedient.

Ein Rundumschutz aller Maschinenseiten ist durch einen einzigen, mittig unter der Biegewanne positionierten Laserscanner nicht gegeben. Deshalb traf Bühler die Entscheidung, einen zweiten RSL 430 zur Überwachung des Maschinenraums von oben anzubringen, damit das Gefahrenfeld in der Tiefe auf 80 cm reduziert werden konnte. Dieser zweite Laserscanner ist mittels einer Eisenkette an der Decke angebracht und hat eine Reichweite von 8,25 Meter bei einer Auflösung von 70 Millimeter und einem Erfassungsbereich von 270°.

Leuze Electronic GmbH + Co. KG

www.leuze.com;

Blechexpo Halle 3, Stand 3312



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