Schweißroboterzelle: Stückzahlen in kürzester Zeit mehr als vervierfacht

Baumaschinenausrüster schweißt mit Roboter

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Mit einer Schweiß-Roboterzelle von ERL Welding konnte Henle Baumaschinentechnik Präzision und Kapazität der Produktion von Baumaschinenausrüstungen deutlich steigern.

Für seine Produktion setzt Henle auf einen modernen Maschinenpark, der eine hohe Fertigungstiefe ermöglicht. In den Produktionshallen stehen eine Abkantpresse, eine Brennschneidanlage sowie CNC-Bearbeitungszentren – und seit vergangenem Jahr auch eine Schweißroboteranlage von ERL Welding.

Bislang wurden bei Henle sämtliche Schweißarbeiten manuell durchgeführt. Aufgrund der guten Auftragslage hat man sich aber schon seit längerem mit möglichen Automatisierungslösungen auseinandergesetzt. „Wir waren mit einigen Anbietern in Kontakt und haben Schweißversuche durchführen lassen. Perfekt ins Anforderungsprofil passte dabei die Roboterschweißanlage von ERL. Sowohl das Anlagenkonzept als auch die Schweißergebnisse haben uns davon überzeugt“, so Geschäftsführer Gerhard Henle.

„Begonnen haben wir auf der Roboterschweißanlage mit Schnellwechselaufnahmen für Baggerschaufeln. Der Leistungssprung war schon enorm. Im Vergleich zum Handschweißen konnten wir die Stückzahlen in kürzester Zeit mehr als vervierfachen“, berichtet Henle. Ausgestattet ist die Roboterschweißanlage PA-ET-2PD-XL zum automatisierten MIG-/MAG-Schweißen mit einem Panasonic Schweißroboter, der trotz kompakter Bauweise eine Reichweite von 1800 mm erzielt und so einen sehr großen Arbeitsbereich abdeckt.

Die Bauteilzuführung übernimmt ein 180° Takttisch mit zwei Arbeitsstationen und mittigem Blendschutz. Während der Roboter auf einer Seite schweißt, kann auf der anderen Seite die Bestückung erfolgen und die Anlage optimal ausgelastet werden. Zudem verfügt der Takttisch an beiden Arbeitsstationen über eine externe Zusatzachse zur Aufnahme der Schweißvorrichtungen, die frei programmierbar ist und das Schweißen auf jeder Bauteilseite sowie das schweißsynchrone Drehen ohne Umspannen ermöglicht.

Zur Programmerstellung nutzt Henle die im Lieferumfang enthaltene Offline-Programmiersoftware Panasonic DTPS. Sie ermöglicht die komplette Bewegungs-Programmierung und Simulation des Roboters sowie die Berechnung der Zykluszeiten. Anfänger unterstützt der integrierte Schweißnavigator anhand der Bauteildaten bei der Auswahl der optimalen Schweißparameter.

Durch die Offline-Programmierung kann Henle den Roboter am PC programmieren, Programmabläufe optimieren und Stillstandzeiten vermeiden. Zudem können mit der DTPS Software Zugänglichkeitsuntersuchungen für den Bau weiterer Vorrichtungen durchgeführt werden. Mittlerweile verfügt Henle über eine umfangreiche Programmsammlung.

„Mit der Roboterschweißanlage von ERL Welding sind wir bestens für die Zukunft gerüstet. Auch bei der geplanten Erweiterung durch eine weitere Halle sind wir dank des Plattformbaus äußert flexibel“, resümiert Henle. Die Schweißzelle ist nämlich auf einer Transportpalette aufgebaut, die es ermöglicht, die Anlage schnell und einfach per Stapler zu versetzen.

Mittlerweile ist die Anlage bei Henle ein gutes Jahr in Betrieb und hat alle Erwartungen übertroffen: Bei Schweißkonstruktionen, von denen manuell bislang ca. 12 Stück pro Tag fertiggestellt werden konnten, konnte mit der Roboteranlage die Stückzahl auf mehr als 50 Teile am Tag gesteigert werden. Zudem wird mit dem Schweißroboter eine gleichbleibende Schweißnahtqualität sichergestellt. Auch die Handschweißer profitieren, denn sie können sich auf die anspruchsvollen Schweißarbeiten konzentrieren.

ERL GmbH

www.erl-welding.de;
Euroblech Halle 13, Stand E44

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