Offene Architektur vereinfacht individuelle Anpassungen

Waage auf Trab gebracht

Durch den Einsatz der PC- und Ethercat-basierten Steuerung wurden die Stillstandszeiten der Kontrollwaagen um 22 % reduziert und die Prozessgeschwindigkeit um 31 % erhöht
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Friesen’s liefert Handhabungssysteme für die Nahrungsmittelindustrie. Mit der offenen PC-basierten Beckhoff-Steuerung in den Wägesystemen hat das US-Unternehmen die Prozessgeschwindigkeit um 31 Prozent erhöht.

„Bisher wurden unsere Kontrollwaagen vor allem in der Verpackungsebene eingebaut. Es besteht aber eine verstärkte Nachfrage nach Kontrollwaagen, die im Verarbeitungsbereich einsetzbar sind, um am Anfang der Produktionskette Verluste besser überwachen zu können“, sagt Kari McAllister, die Leiterin der Produktentwicklung. Die Kontrollwaagen in Wash-down-Ausführung erfüllen daher alle US-Hygienevorschriften.

„Unsere Kontrollwaagen können zudem schnell an wechselnde Anforderungen, wie die Verarbeitung von rohem Schweinefleisch, Hühnchen, Käse, Backwaren oder gemahlenem Kaffee, angepasst werden“, ergänzt McAllister. In der Vergangenheit waren solche Anpassungen allerdings ein ziemlich schwieriger Vorgang, so McAllister: „Einige der großen Steuerungshersteller sind viel zu proprietär ausgerichtet und stellen keine Schnittstelle zu Fremdsystemen zur Verfügung. Die Beseitigung derartiger Stolpersteine war einer der Hauptgründe für unsere Entscheidung zugunsten der offenen Steuerungsarchitektur von Beckhoff.“
Zur Automatisierung der Kontrollwaagen setzt Friesen’s den Embedded-PC CX1020 mit der Software-SPS Twincat ein. Die Visualisierung der Maschine erfolgt über ein Einbau-Control-Panel CP69x2. „Der Twincat System Manager unterstützt eine Vielfalt an Feldbussen und sorgt für die schnelle und einfache Integration der verschiedenen Komponenten und Geräte”, ergänzt Derek Hanson, technischer Leiter bei Friesen’s. Die Verbindung zum MES/ERP-System wird über eine Ethernet-Schnittstelle und Indusoft Web Studio hergestellt.
Zudem werden Ethercat-I/O-Klemmen eingesetzt. McAllister: „Twincat sowie die Ethercat-Kommunikationsklemmen ermöglichen eine einfache Verbindung mit praktisch allen Ethernet-TCP/IP-, Serial-RS232- und CAN- open-Geräten. Dies vereinfacht die Anlagenkonstruktion.“ Die flexible Anschlussfähigkeit reicht bis zur Software. „Wenn wir in den Ethercat-Klemmenstrang eine neue Klemme einfügen, wird diese durch den Twincat System Manager automatisch erkannt“, erläutert McAllister. „Das Hinzufügen von Geräten ist also ein Kinderspiel – ganz im Gegensatz zu anderen Systemen.“ Zudem hat Ethercat Systemgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit verbessert, erklärt McAllister: „Neben einer Reduktion der Stillstandszeiten um 22 Prozent wurde zugleich die Prozessgeschwindigkeit um 31 Prozent erhöht.“
Für die Zukunft plant die Entwicklungsleiterin den durchgängigen Einsatz der Beckhoff-Control-Panel CP69xx im Edelstahlgehäuse, die für den Einsatz in Wash-down-Anwendungen entwickelt wurden. Weiterhin plant sie, die Mehrzahl der Maschinenachsen mit den dynamischen Beckhoff-Ethercat-Servoverstärkern AX5000 auszurüsten.
Beckhoff Automation GmbH www.beckhoff.de Anuga Foodtec Halle 7.1, Stand B021
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