Basismodule für die Test-Automatisierung lassen sich je nach Aufgabenstellung anpassen

Platz- und energiesparend: Flexibler Klimatester prüft Steuergeräte

Klimatester-Anlage mit zwei integrierten Klimakammern, den sogenannten Cubes, für das Testen von Bauteilen in heißem und kalten Zustand Durch Warenträger, die nach dem Paternoster-Prinzip verfahren werden, kommen die thermischen Prüfverfahren mit wesentlich weniger Energie aus
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Um für Flexibilität und Skalierbarkeit in der Fertigung zu sorgen, bietet Baumann seine Handling- und Montage-Maschinen im Baukastensystem an. Weltweit sind bereits 3000 der modularen Automationsanlagen in 22 Ländern im Einsatz. Mit dem Geschäftsbereich Testsolutions bieten die Amberger aber auch modulare Testsysteme an, die auf der Automationsplattform Tebox aufbauen.

Bei der Tebox sind die Testeinheiten stapelbar, so dass eine Skalierbarkeit in der Höhe stattfinden kann. Für größere Stückzahlen ist also nicht zwingend mehr Stellfläche notwendig. Die Anlagen lassen sich zudem dank des Baukasten-Prinzips schnell an neue Parameter anpassen – so kann jederzeit von manueller über teilautomatisierte bis zur vollautomatischen Be- und Entladung umgerüstet werden. Außerdem können in die Basismodule je nach Aufgabenstellung mechanische, sensorische oder optische Prüfverfahren integriert werden.

Ein gutes Anwendungsbeispiel ist der Klimatester, der in Kooperation mit dem Spezialisten für thermische Prozesse SMT entstanden ist. Die Anlage zielt auf die Autoindustrie, deren Steuergeräte bei Hitze ebenso wie bei Kälte einwandfrei funktionieren müssen. Umfangreiche Tests in heißen und kalten Klimazonen würden aber hohe Kosten verursachen.
Mit dem Klimatester lässt sich jedes produzierte Teil, zum Beispiel Leiterplatten und Steuergeräte, auf einwandfreie Funktionsfähigkeit bei Hitze und Kälte testen. Bauteile, die dem Funktionstest nicht standhalten, werden aussortiert. Der Klimatester prüft in einem Temperaturbereich von –45 bis +155 °C.
Neben der Einsparung an Produktionsfläche (die Gesamtanlage kommt mit 2,5 Metern in der Breite aus) ist die verbesserte Energieeffizienz ein weiterer Pluspunkt für die Testlösung aus Amberg. Denn die Warenträger (WT) für den Transport der Steuergeräte müssen hier nicht wie sonst üblich ebenfalls mit aufgeheizt und abgekühlt werden: Beim Klimatester dagegen sind die Warenträger fest in der Heiß- oder Kühlkammer integriert. Wie bei einem Paternoster laufen sie ständig im Kreis und verbrauchen so für das Aufheizen oder Abkühlen weniger Energie.
In der Hitzekammer (Cube HTT) wird das Werkstück auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt. Im Anschluss wird das aufgeheizte Bauteil vom Warenträger entnommen und in der Teststation geprüft. Von da aus gelangt das geprüfte Produkt auf einen bereits gekühlten Warenträger. In der Abkühlkammer (Cube RTT) muss ebenfalls nur das Bauteil auf Raumtemperatur gebracht werden. Die daraus resultierenden Energieeinsparungen tragen wesentlich zur Verbesserung der Nachhaltigkeit bei und sparen Produktionskosten.


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