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Zuführmaschine mit Roboter bietet mehr Tempo und Verfügbarkeit als der Griff in die Kiste

Teile werden nur grob ausgerichtet und mit Hilfe eines Vision-Systems von einer undefinierten 3D-Lage in eine geordnete 2D-Ebene überführt
Zuführmaschine mit Roboter bietet mehr Tempo und Verfügbarkeit als der Griff in die Kiste

Mit einem modularen und Roboter-basierten Anlagenkonzept verspricht der Zuführspezialist Sortimat Geschwindigkeit, Flexibilität und Prozesssicherheit. Im Vergleich zum Griff in die Kiste ist das System nicht nur schneller, sondern punktet auch mit einer deutlich höheren Verfügbarkeit.

Mit dem „der Sortimat“ getauften Anlagenkonzept schlägt der Montage-Spezialist aus Winnenenden ein neues Kapitel in der Geschichte seiner Zuführlösungen auf: Erstmals übernimmt ein Roboter die Handhabung der Teile.

Der Sortimat besteht aus modularen Grundkomponenten wie Bunker, Schwingwendelförderer, Bandzuführung, Roboter mit Servogreifer und optionalem Bildverarbeitungssystem. Aus diesen Komponenten entsteht eine aufgeräumte und einfache Zuführlösung, die sich jeder Teilegeometrie einfach anpassen lässt.
Mit dem innovativen Zuführsystem fokussiert man derzeit vor allem auf Anwendungen im Bereich Automotive; aber auch Applikationen in der Medizintechnik und in weiteren Industrien sind denkbar, so Olaf Klink, General Manager Sortimat Feeder Technology. „Mit dem Sortimat bieten wir eine absolut prozesssichere Lösung für unterschiedlichste Zuführaufgaben mit einer Ausbringung von bis zu 40 Teilen in der Minute bei einem Werkstückgewicht bis zu fünf Kilogramm.“
Klink weiter:„Dabei sind wir im Vergleich zum Griff in die Kiste nicht nur signifikant schneller, sondern punkten auch mit einer deutlich höheren Verfügbarkeit.“ Denn der Griff in die Kiste, also die Vereinzelung chaotisch bereitgestellter Objekte durch Vision-geführte Roboter, ist in der Praxis aufgrund der hohen Komplexität und vieler potenzieller Störgrößen oftmals nicht nur zu langsam, sondern auch störanfällig.
Anders der Sortimat: Hier gelangen die Teile über einen Bunker in einen simpel ausgeführten Schwingwendelförderer zur Grobvereinzelung und anschließend auf eine Bandstrecke zur Entnahme. Dabei ist es völlig ausreichend, die Teile nur grob auszurichten und von einer undefinierten 3D-Lage in eine geordnete 2D-Ebene zu überführen. Alles Weitere erledigt der Roboter.
Der Sechsachser vom Typ Motoman MH5 entnimmt die vereinzelten Teile vom Band und legt sie an gewünschter Position in der gewünschten Ausrichtung ab. In den meisten Fällen kommt dabei auch ein Bildverarbeitungssystem von Cognex zum Einsatz. Dieses teilt dem Roboter die exakten Koordinaten des Teils mit, so dass er dieses präzise abgreifen und positionieren kann. Vorteil des MH5: Über eine Schnittstelle lässt sich das BV-System schnell integrieren.
Die Entscheidung für das Motoman-Gerät von Yaskawa hatte gute Gründe. „Wir wollten einen sehr schnellen, kompakten und zuverlässigen Sechsachser mit großer Reichweite“, so Klink: „Nach genauer Analyse unterschiedlicher Roboter von unterschiedlichen Herstellern haben wir uns für den MH5 entschieden, weil er unserem Anforderungsprofil optimal entspricht.“ Mit fünf Kilogramm Traglast und über 700 Millimetern Reichweite decke der MH5 das potenzielle Applikationsspektrum komplett ab. „Zudem sorgt seine geschlossene, kompakte Bauweise für einfache Integration bei minimalem Platzbedarf – für den Sortimat ist dieser Sechsachser die perfekte Lösung“, so Klink.
Für Zuführlösungen, die den Anforderungen der Bereiche Medizin oder Pharma entsprechen müssen, greift Sortimat auf den brandneuen MH3BM zurück. Dieser kleine Sechsachser mit drei Kilogramm Tragkraft ist speziell auf Einsätze in diesen Segmenten ausgelegt und erfüllt die Reinraumklasse ISO 5.
Die Roboter machen den Sortimat nicht zuletzt durch den Einsatz eines intelligenten Zwei-Backen-Servogreifers zu einem wahren Multitalent, das mit unterschiedlichsten Teilegeometrien und Gewichten bestens zurecht kommt. Die Grundfunktionen des Systems wie Speichern, Vorvereinzeln, Identifizieren, Orientieren, Handhaben und Platzieren lassen sich zudem auf Wunsch um Zusatzaufgaben wie eine Gut-/Schlechtteileerkennung ergänzen.
Yaskawa Europe GmbH www.yaskawa.eu.com
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