Automobil-Lackierung: Dosier- und Farbwechselsysteme profitieren von Dünnringlagern

Roboterhandachse mit Präzision

Optimierung auch im Detail: Bei den Massen, die während der Akkordarbeit der Lackierroboter beschleunigt werden müssen, zählt jedes Gramm
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Die Lackierstationen der Automobilhersteller müssen einwandfreie Resultate bei höchstmöglicher Effizienz liefern. Dabei zählt jedes Detail: Für die Dünnringlager in den Roboterhandachsen setzt Atlanta dabei auf Rodriguez.

Beim automatischen Lackauftrag setzen Lösungen der Stuttgarter Dürr AG Maßstäbe – etwa der Lackierroboter Ecopaint Robot. Die neue Generation ist mobil und bewegt sich auf Schienen. Dadurch sind die Roboter flexibler, Raum sparend und wirtschaftlicher: In Innenlackierkabinen beispielsweise können Verfahrschienen übereinander gebaut werden und so die Handlingroboter für die Öffnung der Fahrzeughaube auf der oberen Ebene die Lackierroboter auf der unteren Ebene überholen.

Die besondere Anforderung an den Roboter besteht darin, während des Lackiervorgangs für gleichmäßigen Lackauftrag den Zerstäuber im konstanten Abstand senkrecht zur Karosserieoberfläche zu führen. Für die Dosier- und -Farbwechselsysteme finden daher modulare Roboterarmkonzepte Anwendung, die Dürr mit Sondergetrieben der Atlanta Antriebssysteme E. Seidenspinner realisiert.
Das Ergebnis ist eine in drei Achsen bewegliche Lösung mit Stirnrad- und Kegelradgetrieben, die sich durch ein kleines Verdrehspiel und hohe Verdrehsteifigkeit auszeichnen. Bei der Entwicklung standen insbesondere Bauraum und Gewicht im Fokus. „Denn bei den Massen, die während der Akkordarbeit der Lackierroboter beschleunigt werden müssen, zählt jedes Gramm“, weiß Bernd Behrens aus Atlantas Konstruktionsabteilung.
Vor diesem Hintergrund kommen in den Roboterhandachsen acht Dünnringlager von Rodriguez in sechs unterschiedlichen Größen zum Einsatz. Das geringe Gewicht und der kleine, auch bei steigendem Bohrungsdurchmesser konstante Querschnitt machen sie insbesondere in Robotik-Applikationen zur ersten Wahl. Das Rillenkugellager aus der KA-Serie beispielsweise verfügt über einen Außendurchmesser von rund 89 mm bei einem Querschnitt von nur 6,35 Millimetern. „Normale Rillenkugellager haben einen Querschnitt von 25 Millimeter, sind also deutlich größer und schwerer“, erläutert Behrens.
Ein weiterer Vorteil ist der große Innendurchmesser der Lager, da die erforderlichen Leitungen und Schläuche innen durch das Getriebe geführt werden; so sind sie geschützt. Behrens: „Mit den Dünnringlagern von Rodriguez können wir in unseren Getrieben eine besonders große Hohlwelle und dennoch eine kompakte Gesamt-Baugröße realisieren.“
Rodriguez GmbH www.rodriguez.de
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