Verantwortungs-Wirrwarr vermeiden: Anbieter musste alles aus einer Hand anbieten Roboter schweißtMähdrescher-Teile - Automationspraxis

Verantwortungs-Wirrwarr vermeiden: Anbieter musste alles aus einer Hand anbieten

Roboter schweißtMähdrescher-Teile

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Mit Hilfe von Panasonic hat der Landtechnik-Spezialist Claas die Schweißfertigung seiner Traktoren und Mähdrescher optimiert und dabei Output und Maschinenverfügbarkeit gesteigert.

Insbesondere große Bauteile, die miteinander verschweißt werden, stellen bei der Fertigung von Traktoren und Futtererntemaschinen eine spezielle Herausforderung dar. Seit 1988 befasst sich Claas daher mit dem automatisierten Schweißen. Die eingesetzte Technik sorgte zwar für zufriedenstellende Schweißergebnisse, dennoch entsprach sie nicht mehr voll und ganz den Erwartungen, berichtet Stefan Remensperger, Leiter der Vorfertigung: „Wir konnten Defizite in der Schweißnahtverfolgung, beim Antasten der Bauteile und in der Einfachheit der Programmierung feststellen, so dass es für uns Zeit war, uns auf dem Markt umzuschauen.“

Eines jedenfalls wollte Remensperger dabei zukünftig vermeiden: „Wir hatten die Schweißmaschine von einem Hersteller, das Schlauchpaket von einem anderen und den Roboter von einem dritten.“ Das führte bei Qualitäts- und Systemproblemen zu Verantwortungsdiffusion zwischen den Herstellern: Claas wurde von einem Ansprechpartner zum nächsten geschickt.
„Der neue Anbieter musste daher alles aus einer Hand anbieten können“, so Remensperger. Die Tawers-Technologie von Panasonic, die Roboter, Steuerung, Stromquelle und Servo-Drahtvorschub vereint, überzeugte ihn. Die Anlage wurde dann auf die Ansprüche maßgeschneidert: Das Erreichen der zu schweißenden Nähte an die Bauteilgeometrie wird durch eine Verfahrachse erleichtert. Damit ist es möglich, den Roboter mit nur sehr geringem Aufwand in die gewünschte Schweißposition zu stellen. Auch der Schweißroboter wurde für die spezifischen Anforderungen ausgewählt: So kam der neue TL-2000 WGH3 zum ersten Einsatz in Europa. Mit diesem lassen sich Schweißprozesse mit großer Reichweite mühelos meistern.
Neben der Überbrückung der Reichweite mittels Verfahrachse und dem TL-2000 WGH3, bietet das System auch Vorteile im Bereich des Lichtbogensensors. Die Verwendung der Technologie Hyper Dip Puls (HD-Puls) erhöht die Schweißgeschwindigkeit mit geringer Kerbwirkung und ermöglicht zusätzlich einen kurzen Lichtbogen, der für höhere Stabilität sorgt und die Abweichung des Lichtbogens reduziert.
Zudem gibt es die Optionen, das Schweißsystem mit DTPS Offline-Programmierungs-Sofware oder Nahtverfolgung auszubauen, so dass auch langfristig der Herstellungsprozess immer wieder angepasst werden kann – ohne dabei in neue Lösungen zu investieren.
Remensperger jedenfalls ist zufrieden: „Unser Output erhöhte sich merklich und auch die Maschinenverfügbarkeit konnte von 84 auf 86 Prozent gesteigert werden.“ Zudem liefen die Anlagen viel homogener und auch eine Reduktion der Spritzer sei deutlich erkennbar: „Das Zündverhalten ist hervorragend – wir prüfen regelmäßig unsere Anlagen und die dazugehörigen Verschleißteile wie Gas- und Stromdüsen. Da sind wir mit Panasonic weit besser aufgestellt als mit Wettbewerbsherstellern.“ Daher wurden, nachdem man vor drei Jahren drei Anlagen erworben hat, mit einem Folgeauftrag zwei weitere bestellt. ↓
Panasonic Automotive & Industrial Systems Europe GmbH
Euroblech Halle 13, Stand B08
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