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Roboter montieren Antiblockiersysteme

Linien in Deutschland laufen vollautomatisiert, in China und USA kommen hybride Linien zum Einsatz
Roboter montieren Antiblockiersysteme

Stäubli Sechsachser des Typs TX90L übernehmen Handhabungsaufgaben bei der Herstellung der Antiblockiersysteme
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Die Anforderungen an immer feinfühliger und präziser arbeitende Antiblockiersysteme konnte ein weltweit tätiger ABS-Hersteller mit Handmontagelinien in seinen Werken in China, Deutschland und USA nicht länger dauerhaft erfüllen. Mit Hilfe von Stäubli-Robotern setzte der US-Systemintegrator Advanced Automation daher eine Roboterautomatisierung um.

Die Herstellung der Antiblockiersysteme läuft heute auf drei verschiedenen Montagelinien. Sechsachser der Typen RX160 und TX90L übernehmen dabei Handhabungsaufgaben aller Art bei den Prozessschritten messen, schrauben und montieren. „Für hochgenaue Montagevorgänge im Mikrometerbereich sind diese Präzisionsroboter allererste Wahl, und wir wollten keinerlei Risiko eingehen bei der Montage der sensiblen ABS-Sicherheitssysteme“, erklärt Robert Belk, Gruppenleiter bei Advanced Automation. „Zudem waren die Taktzeitstudien sehr beeindruckend.“

Dank der Flexibilität durch die Sechsachser-Roboter lassen sich die Linien leicht an alle denkbaren Anforderungen anpassen. Dabei gibt es von den neuen ABS-Montagelinien länderspezifische Varianten: Während die Linien in Deutschland mit einer höheren Anzahl an Robotern vollständig automatisiert sind, kommen in China und USA hybride Linien mit einer Kombination aus automatisierten und manuellen Stationen zum Einsatz.
Vor allem in der Auslegung der Handhabungsprozesse steckt jede Menge Knowhow des Systemintegrators. Selbst komplexe Handhabungsvorgänge sind so ausgetüftelt, dass der Roboter das Teil nicht ablegen und umgreifen muss. An einigen Stationen kommen zudem Vision-Systeme zum Einsatz, die dem Roboter die Position der zu greifenden Bauteile übermitteln, gleichzeitig aber auch den Teilecode scannen, um sicherzustellen, dass die richtigen Teile verbaut werden. Die Kamera ist dafür direkt am Roboterarm und nicht stationär über dem Förderband montiert. Trotz Schmutzpartikeln und Flüssigkeiten funktionieren die Bildverarbeitungssysteme problemlos.
Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics www.staubli.com/robotics
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