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RFID: Intelligenz für Sprinter-Produktion

Vorteile: Transparenz und Entlastung der Mitarbeiter
RFID: Intelligenz für Sprinter-Produktion

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RFID entlastet die Mitarbeiter von Routineaufgaben und gibt ihnen gleichzeitig durch automatische Prüfung die Sicherheit, die richtigen Teile verbaut zu haben. Bild: Mercedes-Benz
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Bei der Produktion des neuen Sprinter-Modells setzt Mercedes-Benz Vans konsequent auf vernetzte Fertigungstechnologien, etwa durch den Einsatz von RFID in der Montage.

„Wir setzen im Rahmen unserer Strategie IntelligentProduction@Vans einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur vollständig vernetzten Fabrik“, schwärmt Frank Klein, Leiter Operations Mercedes-Benz Vans. „Mit neuen Technologien wie RFID wollen wir entlang des gesamten Produktionsprozesses Potenziale heben. Bis zum Jahr 2025 soll unsere Produktion weltweit voll digitalisiert sein.“

Ziel ist es, jederzeit genau zu wissen, wo sich ein Bauteil befindet. Mit diesen Informationen können Mitarbeiter in Logistik und Produktion flexibel auf Veränderungen im Ablauf reagieren und kurzfristig umdisponieren. Zudem kennen sie stets den aktuellen Lagerbestand. Auch die Mitarbeiter der Qualitätssicherung sind so jederzeit darüber im Bilde, ob das passende Bauteil am richtigen Fahrzeug montiert ist.

In einer Pilotphase werden zunächst Seitenspiegel und Sitze automatisch und kontaktlos mit RFID-Technologie lokalisiert und identifiziert: Von der Anlieferung bis zum Bandablauf des Sprinters. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IFF umgesetzt. Ziel ist, in Ludwigsfelde in den nächsten Jahren bis zu 40 Teile per RFID mit dem Produktionssystem digital zu vernetzen.

Bislang mussten die Ludwigsfelder Mitarbeiter an verschiedenen Stationen Strichcodes auf den Spiegeln und Sitzen mehrfach händisch abscannen – zusätzlich zu ihrer eigentlichen Aufgabe in der Fertigung. Durch die RFID-Lösung entfallen pro Fahrzeug allein bei diesen beiden Bauteilen in Summe sieben Arbeitsschritte bei der Dokumentation. Somit entlastet RFID die Mitarbeiter von dieser Routineaufgabe und gibt ihnen gleichzeitig durch automatische Prüfung die Sicherheit, die richtigen Teile verbaut zu haben.

Digitale Systeme wie eine solche Teilevernetzung via RFID benötigen jedoch eine höchst leistungsfähige IT-Infrastruktur. Viele Daten müssen aufgenommen, verarbeitet und in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Experten von Mercedes-Benz Vans haben daher gemeinsam mit Partnern eine komplett überarbeitete IT-Architektur entwickelt. Zentrales Element ist eine Datenautobahn, auf die alle Systeme gleichzeitig zugreifen können. Zusätzlich werden die IT-Plattformen der weltweiten Werke harmonisiert, so dass ein globaler Austausch stattfinden kann.

Daimler AG

www.mercedes-benz.de

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