Autonome Mobilroboter von MiR automatisieren Intralogistik

Mobilroboter erobern Automobilindustrie

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Mit autonomen Transportrobotern von Mobile Industrial Robots (MiR) will der Automobilzulieferer Faurecia seine Intralogistik automatisieren und die Produktionsanlagen optimieren.

Schon seit Jahren testet Faurecia verschiedene Lösungen zur Automatisierung des innerbetrieblichen Transports. Nun schließt der Automobilzulieferer eine Partnerschaft mit MiR: Mit den autonomen Transportrobotern aus Dänemark möchte Faurecia die interne Logistik in seinen Produktionsstätten weltweit neu konzipieren. „Unser Automatisierungsgrad ist aktuell schon relativ hoch, aber der Materialtransport war bisher immer problematisch. In der Automatisierung dieses Bereichs sehen wir großes Potenzial“, sagt Eric Moreau, Vice President Supply Chain & Digital Enterprise der Faurecia Clean Mobility Business Group.

Vor diesem Hintergrund war insbesondere die Anpassungsfähigkeit der autonom navigierenden Transportroboter ausschlaggebend. „Wir passen das Layout unserer Werke kontinuierlich an“, sagt Morceau. Daher müssen die innerbetrieblichen Logistiksysteme hochflexibel sein. MiR bietet genau das, da seine mobilen Roboter autonom navigieren zu können.

Aufsatzmodule sorgen für Flexibilität

Je nach Anwendungsbedarf lassen sich die Roboter außerdem mit Aufsatzmodulen ausstatten. „Die mobilen Roboter von MiR können nicht nur Waren transportieren, sondern übernehmen auch vor- und nachgelagerte Prozessschritte wie die Be- und Entladung. Die Effizienz der gesamten Produktionslinie wird so gesteigert“, sagt Morceau.

Alle MiR-Roboter sind darauf ausgelegt, direkt mit ihren menschlichen Kollegen zusammenzuarbeiten. Durch moderne Sensortechnologie und Sicherheitsalgorithmen nehmen sie die Belegschaft sowie Gegenstände zuverlässig wahr und reagieren durch Bremsen oder Ausweichen auf sie. Indem sie Transportgänge übernehmen, entlasten sie Werksmitarbeiter von zeitintensiven Laufwegen. Morceau bestätigt: „Wir haben bereits verschiedene Anwendungen gefunden, bei denen die mobilen Roboter unseren Mitarbeitern den monotonen Transport von Waren an den Produktionslinien und zwischen Produktion und Lager abnehmen können.“

Darüber hinaus ist die MiR-Technologie äußerst benutzerfreundlich. Über eine webbasierte Bedienoberfläche lassen sich die Roboter per Smartphone, Tablet oder PC steuern. Dank der intuitiven Bedienung können sie schnell in Betrieb genommen werden, was die Gesamtbetriebskosten geringhält.

Leasing soll noch mehr Kunden locken

Die jüngsten Zahlen der International Federation of Robotics (IFR) zeigen, dass Faurecia nicht das einzige Unternehmen ist, das Potenzial in der Automatisierung des internen Transports sieht. Von den Servicerobotern für den professionellen Einsatz, die 2017 verkauft wurden, waren 63 Prozent Logistikroboter.

Und MiR profitiert von dem Boom: 2018 haben die Dänen ein Umsatzwachstum von 160 Prozent erzielt und damit den Umsatz zum zweiten Mal in Folge mehr als verdoppelt. Gründe sind die Nachfrage großer internationaler Kunden. CEO Thomas Visti: „Viele große Firmen sind mit den Vorteilen sehr zufrieden, die sich beim Einsatz unserer Roboter gezeigt haben. Nun investieren sie in ganze Flotten für ihre verschiedenen Standorte. Da kann es schon mal passieren, dass einige Konzerne 15 bis 25 MiR-Roboter gleichzeitig anschaffen.“ Dazu gehöre auch die Toyota Motor Corporation, die in mobile Roboterflotten investiert, um ihre interne Logistik zu optimieren.

500 kg Plattform ideal für Industrieeinsatz

Auch die Markteinführung des Modells MiR500 im Sommer 2018 hat zur Umsatzsteigerung beigetragen. Der Roboter mit einer Traglast von 500 Kilogramm ist besonders robust und eignet sich daher ideal für den Einsatz im industriellen Umfeld.

Durch den Launch eines Leasingprogramms möchte MiR 2019 noch mehr Unternehmen erreichen. „Mit unserem Leasing-Konzept möchten wir über externe Partner auch Unternehmen erreichen, die Geräte wie elektrische Gabelstapler und fahrerlose Transportsysteme bislang leasen. Diese Option zum Leasing unserer Lösung senkt gleichermaßen Hemmschwellen wie Startinvestitionen für unsere Technologie. Damit erleichtern wir es den Unternehmen, auf unsere autonomen mobilen Roboter umzusteigen.“

Mobile Industrial Robots ApS

www.mir-robots.com


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