Roboter bearbeiten Stoßfänger-Vielfalt

Kompakte Zelle stanzt und klebt

Flexible Stanz-/Klebe-Roboterzelle für die Fertigung einer unbegrenzten Anzahl von Kunststoff-Stoßfängerderivaten auf nur 10 x 3 qm Fläche. Bild: Indat
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Um das Stanzen und Kleben von Kunststoff-Stoßfängern produktiver zu gestalten, hat Indat eine kompakte Roboterzelle entwickelt, die eine unbegrenzte Anzahl an Modellderivaten bearbeitet.

In der Automobilindustrie steigt die Modellvielfalt und die Losgrößen sinken. Bislang jedoch wird das Einbringen der Löcher in die Front- oder Heckstoßfänger meist mit rund 4 x 2 m großen Stanzmaschinen bewerkstelligt, die jeweils nur ein Derivat bearbeiten können. Daher muss eine entsprechende Anzahl dieser Stanzmaschinen vorgehalten werden, was Platz und Geld kostet.

Der Automatisierungsspezialist Indat hat daher eine Roboter-basierte Anlage entwickelt, die flexibel eine quasi unbegrenzte Anzahl an Stoßfängerderivaten bearbeiten kann – mit hoher Geschwindigkeit und auf minimaler Produktionsfläche. Vor allem aber erlaubt die Roboterzelle nicht nur das Stanzen der Löcher (z. B. für PDC-Sensorik, Waschdüsen oder Reflektoren), sondern auch das Verkleben der entsprechenden Bauteile bzw. der nötigen Halterungen. Ein der beiden Roboter übernimmt dabei die Zuführung des Stoßfängers zum Stanzturm, der zweite Roboter ist für den Wechsel der spezifischen Werkzeuge (u. a. Stempel und Matritze) zuständig. Da der Stanzturm um 180 Grad drehbar ist, können die Bearbeitung des Stoßfängers und der Werkzeugtausch gleichzeitig stattfinden.
Ein Stoßfänger wird an der Vorderseite des Stanzturms bearbeitet (Stanzen und Verkleben), während an dessen Rückseite bereits das Werkzeug für den folgenden Arbeitsschritt eingesetzt wird. Anschließend dreht sich der Stanzturm. Die derivatspezifischen Teile der Anlage (Warenträger, Werkzeuge) werden in speziellen Regalen vorgehalten; neue Derivate können also einfach in den Prozess eingeschleust werden. ↓
Indat Robotics GmbH


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