Modernisierung der Brennersteuerung macht Neuverdrahtung notwendig Kleine Klemme für große Trucks - Automationspraxis

Modernisierung der Brennersteuerung macht Neuverdrahtung notwendig

Kleine Klemme für große Trucks

Verteilerkasten mit Miniklemme: Über dem Brennofen ermöglicht die Mini-Reihenklemme MPT 1,5/S mit ihrer Push-in-Anschlusstechnik eine komfortable Verdrahtung auf engstem Raum
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Bei der Produktion seiner großen Lkws setzt MAN in München auf kleine Komponenten. So arbeiten in den Verteilerkästen über den Kammeröfen, in denen Achsgetriebeteile gehärtet werden, Miniaturklemmen mit Push-in-Technik von Phoenix Contact.

MAN Truck & Bus setzt auf eine hohe Fertigungstiefe – und fertigt in München auch die angetriebenen Achsen und Verteilergetriebe für die Lkws. „Nach der spanenden Bearbeitung werden die Bauteile gehärtet“, erklärt Ioannis Saltzis aus dem Team der Instandhaltung Elektrik. „Durch diese Wärmebehandlung erhält die Verzahnung der Bauteile eine verschleißfeste Oberfläche bei zähem Kern.“

Die sechs Kammeröfen in der Härterei haben eine extrem lange Betriebsdauer – eine kontinuierliche Instandhaltung sorgt dabei für hohe Verfügbarkeit. Bei der Modernisierung der Brennersteuerung – nach 80 000 Stunden Betrieb – wurde auch der Brennerkasten neu konzipiert.
„Die Brennersteuerung, die die Ventile zur Gaszufuhr öffnet und schließt, befindet sich auf dem Kammerofen“, so Saltzis. „Im zugehörigen Verteilerkasten sind Umgebungstemperaturen von 80 Grad nicht ungewöhnlich.“ Bei der Suche nach einer geeigneten Reihenklemme im Zuge der Modernisierung spielte daher die hohe Umgebungstemperatur eine große Rolle: „Auch das müssen die Klemmen aushalten“, so Saltzis.
Zudem ist Platz Mangelware. Daher entschied sich MAN bei der Erneuerung der Brennersteuerung für den Einsatz der Miniatur-Reihenklemme MPT 1,5/S. Vorher befand sich dort eine 5,2 mm breite Schraubklemme mit Schraubbrücke.
„Bei der Umrüstung haben wir eine kompakte Miniklemme mit 3,5 mm Teilung auf die 15-mm-Hutschiene gerastet“, erklärt der Instandhalter Saltzis. „Der so gesparte Platz hat uns das Verlegen der Schaltdrähte enorm erleichtert.“ Jetzt können Schaltdrähte bis 1,5 mm² angeschlossen werden. Die maximale Stromtragfähigkeit der Miniklemme – 17,5 A – wird hier gar nicht benötigt.
Das Push-in-Anschlussprinzip der Miniklemme arbeitet mit geringen Einsteckkräften. „Als ich die Klemme zum ersten Mal getestet habe, musste ich mehrmals am Leiter ziehen, um mich zu vergewissern, dass er auch fest sitzt“. erinnert sich Saltzis. „Aber da wackelt nichts.“ Verdrahtet wird bei MAN meist ohne Aderendhülse. „Mit meinem Schraubendreher muss ich nur den integrierten Pusher betätigen“, berichtet Saltzis. Gerade bei einer hohen Zahl von Verdrahtungen erleichtert das die Arbeit erheblich.
Leiter mit Aderendhülse oder starre Leiter können sogar direkt in die Klemmstelle gesteckt werden – man benötigt nur noch eine Hand. Gegenüber anderen Direktsteck-Anschlüssen liegen die Einsteckkräfte um 50 Prozent niedriger.
Unter beengten Platzverhältnissen ist es auch von Vorteil, dass das Anschließen des Leiters, das Brücken der Klemmen sowie das Markieren aus der Draufsicht erfolgen kann. „Wir können die Klemmenleiste daher ziemlich nah an den Gehäusewänden positionieren“, so Saltzis. „So konnten wir die Leiter zwischen Klemmen und Gehäusewand verlegen.“
Phoenix Contact GmbH & Co. KG www.phoenixcontact.de
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