Roboter und Vision-Systeme automatisieren Messtechnik

Heitec: Inline-Messtechnik in der Automobilindustrie

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Vollautomatische Inspektionslinie für optisch transparente synthetische Bauteile beim österreichischen Hersteller von Beleuchtungssystemen ZKW. Bild: Heitec
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Mit intelligenten Messsystemen erfasst Heitec unmittelbar Qualitätsfehler und Prozessschwankungen. Vorreiter für die automatisierte Inline-Prüfung ist die Automobilindustrie.

Für den Automobilzulieferer SMP aus Neustadt an der Donau entwickelte Heitec Mess- und Prüfsysteme für Stoßfänger, Cockpits und Tür-Seitenverkleidungen. Je nach Aufgabenstellung und Erfordernis überprüft dabei eine Sensorik mit bis zu 25 Kameras oder Laserscannern die korrekte Verbauung von Sicherheits- und Assistenzsystemen, von Beleuchtung und Parkhilfe-Sensorik, von Radar- und Spurwechselerkennungssystemen oder das Vorhandensein von Emblemen, Schrauben und Clipsen.

Heitecs Kamera- und Laser-Anlagen ermöglichen das berührungslose und zerstörungsfreie Prüfen bei einer Taktzeit von 90 Sekunden pro Prüfling. Die Verifizierung erfolgt anhand des eingescannten Montageauftrages mittels Barcode oder Data-Matrix-Code. Ein zweiter Prüfling kann während des Prüfvorgangs aufgelegt und vorbereitet werden. Bei Nicht-in-Ordnung-Auswertungen (NIO) wird dem Prüfer ein Bild mit den fehlenden Merkmalen angezeigt.

Kunststofflinsen prüfen

Die ZKW-Group mit Stammsitz im niederösterreichischen Wieselburg fertigt Licht- und Scheinwerfersysteme für die Automobilindustrie. Für die Kunststofflinsen gelten aufgrund äußerst geringer Toleranzen hohe Anforderungen an Material und Fertigung. Heitec entwickelte für ZKW Einheiten zum Trennen und Verpacken der Scheinwerferlinsen, für die Bildverarbeitung zur vollautomatischen optischen Prüfung sowie zur Oberflächen- und Volumeninspektion.

Kurze Belichtungszeit

Die Linsen werden sowohl im Durchlicht- als auch im Dunkelfeldverfahren geprüft. Durchlichtaufnahmen mit einer Flächenbeleuchtung ermöglichen die Erfassung qualitätsmindernder Fehler wie etwa Einschlüsse. Die Dunkelfeldaufnahmen werden mit gerichteten Ring- und Spotbeleuchtungen umgesetzt, dessen Licht an den Fehlstellen streut.

Problematisch dabei ist, dass die Spritzgussmaschinen und die Roboter den Boden in der Fertigungshalle zum Schwingen bringen und dies die Messgenauigkeiten erschwert. Daher muss die Kamera mit einer sehr kurzen Belichtungszeit von wenigen Millisekunden auskommen und braucht eine große Schärfentiefe. Für die Prüfung werden unterschiedliche Beleuchtungsstationen mit einem Drehtisch bedient, der die robotergestützten Aufnahmen der Linse ermöglicht.

Heitec AG

www.heitec.de

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