3D-Bildverarbeitung verbessert Flexibilität und Genauigkeit von Mess- und Prüfprozessen Dank 3D-Kameras zur Null-Fehler-Produktion

3D-Bildverarbeitung verbessert Flexibilität und Genauigkeit von Mess- und Prüfprozessen

Dank 3D-Kameras zur Null-Fehler-Produktion

Anzeige
Wie 3D-Kameratechnik hilft, die Montage falscher Teile zu verhindern, verdeutlicht IDS an Praxisbeispielen. So kommt man dem Ziel der Null-Fehler-Produktion ein Stück näher.

„Moderne Kameratechnik behält zu jedem Zeitpunkt während der laufenden Produktion den Überblick über Prüfobjekte und ihre Eigenschaften“, sagt Dr. Martin Hennemann, Produktmanager Ensenso bei IDS. „Kameras können also Fehler frühzeitig entdecken, noch bevor Folgefehler verursacht werden, die nur schwer oder gar nicht zu korrigieren sind.“

Denn aktuelle 3D-Kameratechnik lässt neben den Abmessungen und der Lage von Objekten im Shopfloor auch genaue Rückschlüsse auf Abweichungen gegenüber Referenzobjekten zu. Das ermöglicht Inline-Prüfungen, ob die richtigen Produktkomponenten zusammengebaut werden. Das ist zum Beispiel in der Automobilindustrie relevant, in der sehr variantenreich produziert wird. Produktions-Mitarbeiter profitieren deshalb von automatisierten Systemen, die rechtzeitig Alarm schlagen, bevor ein falsches oder fehlerhaftes Teil verbaut wird.

IDS veranschaulicht dies am Beispiel einer 3D-Objektverifikation. Das Demosystem rekonstruiert Objekte mit einer Ensenso N35 3D-Kamera und führt danach einen Datenvergleich mit Hilfe der Halcon Bildverarbeitung durch. Um Abweichungen bzw. Fehlstellen zu erkennen, werden die erzeugten 3D-Daten mit einem Referenzmodell verglichen. Die 3D-Bildverarbeitung erkennt dabei Unregelmäßigkeiten oder minimale Abweichungen, die nicht einmal für das menschliche Auge sichtbar sind.

Für Dr. Martin Hennemann ist die 3D-Technologie daher eine gewinnbringende Ergänzung für die 2D-Kameratechnik: „Jede der beiden Technologien hat ihre Vorteile für bestimmte Anwendungen. Mit 3D-Daten können Formen, Oberflächenstrukturen oder die Lage von Objekten im Raum ermittelt werden. Mit 2D-Daten sind Kanten und Farben präzise detektierbar und Kennzeichnungen lesbar.“ Auch Automobilhersteller verwenden Kamera-basierte Prüfverfahren mit kombinierter 3D- und 2D-Technik in der Endkontrolle, um zum Beispiel Spaltmaße an einer fertig montierten Karosserie zu finden und genau nach Vorgaben zu prüfen bzw. zu messen.

Kamerasysteme unterstützen in der Fertigung auch manuelle Prozesse. Die Bildauswertung überwacht Abfolgen an Handarbeitsplätzen, kontrolliert, ob die richtigen Teile gegriffen, die erforderliche Anzahl Schrauben eingeschraubt oder auch ob ein Teil vergessen wurde. Ein nachfolgendes System weist durch akustische oder optische Hinweise über Monitore oder per Projektion auf korrekte oder fehlerhafte Durchführung der Arbeiten hin.

IDS Imaging Development
Systems GmbH

www.ids-imaging.de



Hier finden Sie mehr über:
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Expertenforum „Mobile Robotik“

Kommen Sie zu unserem nächsten Expertenforum „Mobile Robotik“ am 27. Juni 2019 zu Stäubli nach Bayreuth und sichern Sie sich jetzt einen der begehrten Plätze bei dieser Veranstaltung.

Themenseite Cobot

Erläuternde Beiträge, Neuigkeiten, Anwendungsbeispiele und Hintergrundinfos rund um das Thema kollaborative Robotik

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Innovationen in der Robotik

Das mav Innovationsforum in Böblingen vereint die Vorteile eines Kongresses mit denen einer Messe. In fünf spannenden Vortragssessions mit Begleitausstellung erfahren Sie interessante Neuheiten, u.a. rund um die Themen Robotik, Automation und Maschinenelemente.

Jetzt anmelden und Besucherplatz sichern!

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de