Standardisierte Basis für die Entwicklung von Mess- und Prüfzellen

Zum Roboter der Gegenwart und der Zukunft gehört die integrierte Bildverarbeitung

Weil das Erkennen von Werkstücken oder Teilen in der Fertigung wichtig ist, genau wie die exakte Erfassung von Teilemerkmalen im Qualitätsprozess, hat Fanuc als einziger Roboterhersteller die Bildverarbeitung seit vielen Jahren integriert und reduziert so Missverständnisse an Schnittstellen
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Kurze Produktlebenszyklen und umfangreiche Teilefamilien, die über eine Linie laufen, erfordern flexible Systeme zum Messen und Prüfen. Vor allem bei Inline-Messzellen sind Lösungen auf Roboterbasis schon länger im Gebrauch, aber erst in jüngerer Zeit gewinnt das Thema an Gewicht. Fanuc forcierte diese Entwicklung von Anfang an.

Fanuc-Roboter bilden eine standardisierte Basis für die Entwicklung von Mess- und Prüfzellen. Sie werden ergänzt durch Sensorik und Software – und zwar nicht irgendwie als Zubehör, sondern als integraler Bestandteil der Automatisierungstechnik. Die Vielfalt an Mess- und Prüfaufgaben zwingt direkt dazu, möglichst standardisierte Baugruppen und Systeme einzusetzen. Erst in der Kombination und mit der Programmierung entstehen kundenspezifische Lösungen.

Bildverarbeitung seit vielen Jahren integriert
Dabei unterstützt Fanuc seine Systempartner, die wiederum für ordentlich Drive in diesem Markt sorgen. Und weil das „Erkennen“ von Werkstücken oder Teilen in der Fertigung wichtig ist, genau wie die exakte Erfassung von Teilemerkmalen im Qualitätsprozess, hat Fanuc als einziger Roboterhersteller die Bildverarbeitung seit vielen Jahren integriert.
Mess- und Prüfaufgaben inline zu erledigen, spart Zeit und beschäftigt einen Roboter im Rahmen der Taktzeit. Dabei werden die Talente von sehenden und fühlenden Robotern durchaus unterschiedlich eingesetzt: In einer Kombination mit der Software Robot Link erkennt und greift ein Roboter Teile selbst von laufenden Förderbändern. Seit neuestem nimmt er auch Teile aus einem Rundförderer. Oder er prüft Merkmale eines Werkstücks und vergleicht das ermittelte Bild mit gespeicherten Vorgaben. Was Flexibilität des Systems bedeutet, veranschaulicht die Applikation des Systempartners mbu, in der nicht die Kamera vom Roboter bewegt wird, sondern das Bauteil. Angesichts der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist es nur konsequent von Fanuc, in jeder Steuerung die Hardware für das iRVision-System standardmäßig einzubauen.
Hier kommen jetzt Systempartner und Integratoren ins Spiel. Der Roboter wird nur so intelligent arbeiten wie der Programmierer, wie Matthias Fritz, technischer Leiter bei Fanuc, sagt: „Das Fühlen mit dem Force Sensor und das Sehen mit einer Kamera machen Roboter in einer gewissen Weise intelligent.“
Die Innovation: der Area Vision Sensor
Mit dem Area Vision Sensor schlägt Fanuc jetzt ein neues Kapitel beim Griff in die Kiste auf. Der Sensor erkennt unsortierte Teile in einer Kiste, lokalisiert sie dreidimensional und liefert dem Roboter exakte Informationen für die jeweils beste Greifposition. Neu sind beim Area Vision Sensor gleich mehrere Dinge. So gibt es keinen Übergang mehr zwischen 2D-Vorerkennung und 3D-Feinsuche.
Der komplett in die Robotersteuerung integrierte Sensor liefert direkt 3D-Positionsdaten eines Teils oder auch mehrerer Teile. Das erleichtert das Einrichten und beschleunigt vor allem die Zykluszeiten. Je nach Rahmenbedingungen bekommt der Roboter seine Informationen bis zu 50 % schneller. Da es nur einen Sensor gibt, ist eine solche Bin-Picking-Applikation weit weniger komplex als bisher. Außerdem ist der Sensor nicht mehr an der Roboterhand befestigt, sondern wird viel besser geschützt über der Bin-Picking-Zelle angebracht.
Die Technik zum Messen, Prüfen und Erkennen zur Verfügung zu stellen, ist jedoch nur die eine Seite der Nutzwert-Medaille. Die andere Seite ist die Abstimmung und Kooperation der beteiligten Lieferanten.
Tim Jürgens/Frank Schwabe Fanuc Robotics Deutschland GmbH www.fanuc.eu
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