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Wertschöpfung 4.0 in Zeiten wachsender Digitalisierung

Manufacturing Management Software plant, steuert und überwacht Fertigungsprozesse
Wertschöpfung 4.0 in Zeiten wachsender Digitalisierung

Die Bedeutung der Digitalisierung hat Fastems frühzeitig erkannt und bietet mit der Manufacturing Management Software (MMS) eine fortschrittliche Plattform zur Planung, Steuerung und Überwachung von Fertigungsprozessen.

Die digitale Transformation wird in vielen Unternehmen bereits umgesetzt oder ist zumindest ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Produktionsplanung. „Industrie 4.0 ist allerdings kein Produkt, das man kaufen kann, sondern ein Entwicklungstrend, dem wertschöpfende Unternehmen quasi zwangsläufig folgen müssen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Digitalisierung, Vernetzung und Automation stehen dabei in einem engen Zusammenhang“, stellt Fastems CEO Tomas Hedenborg klar.

Fastems gehört dabei zu den Unternehmen, die die Bedeutung der digitalen Welt für die produzierende Industrie sehr frühzeitig erkannt hat. Aus diesem Grund entwickelt Fastems bereits seit weit über 30 Jahren die Software für seine Automationslösungen im eigenen Haus. Fastems ist mit dieser Basis ein führender Hersteller für das automatisierte Materialhandling und Bearbeitungslösungen rund um spanabhebende Werkzeugmaschinen sowie damit verbundene Prozesse.

Digitale Kundenorientierung

Fakt ist: Eine hochtechnisierte mithin automatisierte Fertigung läuft nicht immer reibungslos. „Umso wichtiger wird es, bei Störmeldungen schnell und gezielt reagieren zu können. Dank der in den Systemen von Fastems integrierten Ferndiagnostik lassen sich schon heute rund 85 Prozent solcher Meldungen beim Kunden ohne den Einsatz eines Servicetechnikers vor Ort über eine Remote-Verbindung beheben“, betont Hedenborg. Der Teleservice von Fastems zeige, dass sich kundenorientierte, digitale Lösungen auf einem hohen Niveau realisieren lassen. Gleiches gilt für die Planung, Steuerung und Überwachung von automatisierten Fertigungsprozessen.

Hoch produktiv durch intelligente IT

Kurze Entwicklungszyklen und einschneidende Veränderungen im IT-Bereich sorgen dafür, dass Unternehmen häufiger ihre Software anpassen und im gleichen Zuge die mit diversen IT-Lösungen verknüpften Organisationsstrukturen sogar gänzlich überdenken müssen. Industrie 4.0 ist allemal ein Anlass, dies zu tun. Wenn nicht jetzt, wann dann? Vor allem, wenn die vorhandenen Schnittstellen zwischen Arbeitsvorbereitung, Automatisierung und Maschinenpark es erlauben, eine hochintelligente, auftragsbezogene Fertigungsplanung und -steuerung mit einer hohen Produktivität zu ermöglichen.

Ein Beispiel für die intelligente Verbindung ist die Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems – eine der wohl fortschrittlichsten Entwicklungen zur Planung, Steuerung und Überwachung von Fertigungsprozessen nicht nur in flexiblen Fertigungssystemen (FFS).

Vorausschauende Planung

„Der Begriff Management im Namen der Software ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn die Software plant anhand der aktuellen Auftrags- und Fertigungssituation eines Unternehmens und aller hierfür benötigten respektive zur Verfügung stehenden Ressourcen die Produktion – und das vorausschauend“, erklärt der Fastems CEO.

Hinzu kommt: die MMS fungiert als übergeordnete Steuerung beispielsweise in einem FFS, das über ein Multi-Level-System von Fastems als Automationslösung mehrere Werkzeugmaschinen unterschiedlicher Hersteller miteinander verkettet. Das Ziel einer solchen hochautomatisierten Fertigung ist die Entkopplung der Nebenzeiten von den Maschinenaktivitäten durch hauptzeitparalleles Rüsten. Hedenborg: „Das Ergebnis: eine hohe Produktivität infolge langer beziehungsweise optimaler Spindellaufzeiten.“

Über die Automationssoftware erhalten alle Anwender – vom Mitarbeiter in der Fertigung bis zur Betriebsleitung und zum Management – eine genaue Vorstellung darüber, welche Ressourcen über einen oder mehrere Produktionstage hinweg einzuplanen und welche Aufgaben zu erfüllen sind. Da die MMS als Browser-basierte Applikation konzipiert wurde, lassen sich die Informationen aus der aktuellen Fertigung von jedem Ort der Welt über einen geschützten Internetzugang abrufen. MMS ermöglicht daher auch, ganz im Sinne von Industrie 4.0, den Einsatz von Smartphones oder Tablet-PCs für eine gleichermaßen zeitnahe wie ortsunabhängige Planung sowie Überwachung der aktuellen Produktion.

Prozessplanung direkt aus ERP

„Die Intelligenz eines auftragsbezogenen Softwaresystems ist freilich immer nur so gut, wie es die Daten zulassen, die dem System bereitgestellt werden“, sagt Hedenborg. Zur Fertigungsplanung, z. B. in einem FFS, benötigt die MMS daher nicht nur gewisse Stammdaten (z. B. die miteinander verketteten Maschinen, die zur Verfügung stehenden Aufspannvorrichtungen, die zu bearbeitenden Teile sowie Werkzeuge und NC-Programme), sondern auch Aufträge und Prozesspläne. Diese sind als Artikel in der Software hinterlegt. Die entsprechenden Daten können hierbei entweder manuell eingepflegt oder direkt aus dem ERP-System oder PPS importiert werden.

Alles im Blick

Die Prozesspläne orientieren sich an einem Artikel, Werkstück bzw. Bauteil. Ein konkreter Prozessplan setzt sich daher aus mehreren Teilprozessen (mindestens Laden, Bearbeiten, Entladen) zusammen, die sich flexibel ergänzen lassen, z. B. mit Aufgaben wie Waschen, Messen, Schweißen, Abkühlen etc. Da Werkstücke häufiger über mehrere Fertigungsschritte produziert werden, ergibt sich für jeden Arbeitsgang ein Prozessplan.

Anhand solcher Prozesspläne plant die MMS die Fertigungsabläufe, wobei auftragsbezogen die Palettenreihenfolge im FFS im Hinblick auf die aktuelle Fertigungs- und Auftragssituation festgelegt wird (Feinplanung). Die Automationssoftware verwaltet in diesem Zusammenhang nicht nur sämtliche hierfür erforderlichen NC-Programme, sondern auch alle Werkzeugdaten und -instanzen. MMS erhält hierzu von einer Maschine die relevanten Informationen zur Reststandzeit.

„Da die Standzeiten jedes Mal automatisch gemessen werden, ist das System selbstlernend“, erläutert Hedenborg. Mit einem Tool-Check lässt sich zudem prüfen, ob sich das für einen konkreten Fertigungsauftrag benötigte Werkzeug noch in dem für die Teilebearbeitung erforderlichen Zustand befindet. Darüber hinaus ermittelt und speichert die MMS auch die Daten neuer Werkzeuge. In der Praxis generiert alleine das Werkzeugmanagement oftmals erhebliche Effizienzgewinne mit dem Ziel einer rüstzeitlosen Fertigung.

Automatische Reaktion

Die Abarbeitung der Fertigungsaufträge erfolgt schließlich unter Berücksichtigung aller in einem FFS vorhandenen Systeme und der für die Aufträge benötigten Ressourcen. Der entscheidende Vorteil der beschriebenen IT-gestützten Strategie ist eine vorausschauende Planung, bei der die MMS als übergeordnete Intelligenz nicht nur jederzeit und umfänglich weiß, was im FFS passiert und für die anstehende Produktion benötigt wird, sondern auch, wie viele Teile in einer Schicht, an einem Tag oder über mehrere Tage hinweg produziert werden.

Mehr noch: Das MMS kann überdies proaktiv agieren und reagiert automatisch auf unvorhergesehene Ereignisse, wie zum Beispiel eilige Aufträge, die in die laufende Produktion eingeschoben werden müssen, fehlendes Material oder eine Maschinenstörung. In solchen oder ähnlichen Fällen schlägt das MMS selbstständig und unter Berücksichtigung der aktuell veränderten Rahmenbedingungen bzw. Prioritäten einen neuen Fertigungsablauf vor. Hedenborg: „Die gesamte Produktion wird in Echtzeit automatisch neu geplant, wenn erforderlich, sogar über einen Zeitraum von mehreren Tagen.“

MMS Version 6 auf der EMO 2017

Auf der EMO 2017 (18. bis 23. September 2017) stellt Fastems das jüngste Release seiner leistungsstarken Automationssoftware vor: In der MMS Version 6 sind Praxiserfahrungen zahlreicher Anwender und die hieraus resultierenden Anregungen und Wünsche berücksichtigt worden.

Die MMS Version 6 basiert auf modernen HTML-5-Technologien und ermöglicht somit beispielsweise eine bessere Konnektivität im Hinblick auf die Serverkommunikation sowie eine höhere Leistung und einfachere Integration für einen optimalen Zugriff auf Computer-Hardware. Dank HTML 5 lässt sich mit der MMS Version 6 beispielsweise mit Tablets oder Smartphones eine direkte Kommunikation in Echtzeit und ohne Medienbrüche realisieren.

Wesentliche neue Features der MMS Version 6 sind unter anderem die Simulation der Auslastung eines automatisierten Fertigungssystems und des auftragsbezogenen Produktionsfortschritts. Dies ermöglicht eine höhere Transparenz nicht nur der aktuellen Fertigung, sondern darüber hinaus auch die bessere Planung der zukünftigen Produktion.

Fastems Systems GmbH

www.fastems.com



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