Wiegen, Kennzeichnen und Inspizieren entlang der Wertschöpfungskette

Vom Stall bis zur Verpackung

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Es sind bewegte Zeiten für Lebensmittelhersteller: Vor dem Hintergrund zahlreicher Lebensmittelskandale unterliegt keine andere Branche so hohen Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Die Unternehmen müssen Herkunftsdaten verwalten, Kühlketten und Inhaltsstoffe überwachen, diese mit den eigenen Produktionsdaten verknüpfen und schließlich über die Maschinen transferieren – quasi vom Landwirt aus dem Stall heraus bis in die Verpackung hinein.

Trend 1: Mobile Tagging erhöht die Produkttransparenz

Gegenstände in der realen Welt lassen sich über den QR-Code, der seit neuestem auch auf Lebensmittelverpackungen zu finden ist, mit digitalen Inhalten verknüpfen. Der Kunde scannt ihn ein und sieht die genauen Herkunfts- und Inhaltsangaben auf dem Display seines Smartphones. Bizerba hat ein System mit einer ausgefeilten IT-Struktur im Hintergrund entwickelt, das es allen Lebensmittelproduzenten ermöglicht, in diese mobile Welt einzutauchen – ohne dabei vorher Zeit und Kosten in Entwicklungsarbeit stecken zu müssen: Lebensmittelhersteller können damit für ihre Produkte QR-Codes mit dynamischem Inhalt produzieren.
Trend 2: Befüllungsprozesse optimieren, Rohstoffe sparen
Seit Monaten ist ein Aufwärtstrend der Weltmarktpreise von Rohstoffen zu beobachten. Für Produzenten ist es wichtiger denn je, sparsam mit den Rohstoffen umzugehen. Softwaregestützte Kontrollwaagen optimieren Befüllungs- und Portionierprozesse und minimieren das „Give-away“, also die Menge an Produkt, die sich dem Kunden nicht berechnen lässt. Das ist wichtig, denn bereits geringe Überfüllungen summieren sich im Laufe der Zeit zu beträchtlichen Materialverlusten.
Trend 3: Neue Inspektions- Systeme
Bei Produkten, die einander sehr ähnlich sind und sich etwa nur in der Art der Marinade unterscheiden, kann es im Betrieb vorkommen, dass Etiketten verwechselt werden. Für Allergiker kann ein solch kleiner Fehler schlimme Folgen haben. Bizerba hat deshalb ein multifunktionales Prüfsystem für Lebensmittelproduzenten entwickelt. Das Bizerba Vision System (BVS) prüft mit vollautomatischer Texterkennung, ob auf den Etiketten die richtigen Hinweise gedruckt worden sind.
Das System kommt bereits in großen Unternehmen in den USA zum Einsatz. Es kann zudem Produkte nach mehreren Qualitätsstufen klassifizieren. Es bewertet anhand von Farben, Kontrasten und Konturen den Anteil von Muskelmasse, Fett und Knochen. Zusätzlich kann geprüft werden, ob die angegebene Anzahl von Fleischstücken wirklich eingelegt ist. Produkte lassen sich so automatisch verschiedenen Preiskategorien zuordnen. Zu den neuen Inspektionssystemen zählt auch der integrierte Röntgenscanner XRE, der Fremdkörper aus Gummi, Glas, Holz und Stein erkennt.
Trend 4: Flexible Waagen im Distributionsbereich
Auch in Logistik, Lager und Versand kommt es auf Präzision, Flexibilität und Schnelligkeit an. Dynamische Waagen arbeiten heute mit einem störsicheren Wägeprinzip, das Masse und nicht Gewicht misst. Der Bizerba CWL-Eco lässt sich flexibel in Versand-, Sortiersysteme und Zuführlinien integrieren. Er verfügt über einen eichfähigen Datenspeicher für Gewichts-, Volumen- und Begleitdaten und lässt sich mit Logistik-Etikettiersystemen kombinieren, etwa mit dem Kartonetikettierer GLM-B.
Trend 5: Etiketten mit Zusatzfunktion
In Verbindung mit dem Verpackungsdesign entscheidet das Etikett nicht nur über den Kauf des Produktes, es übernimmt auch weitere Funktionen: Die C-Wrap-Applikation verhindert das unerwünschte Öffnen der Verpackung, mit integrierter RFID-Funktion lässt sich das Etikett als unsichtbarer Datenträger verwenden, zudem hilft es bei der Diebstahl-Prävention. TTIs-Etiketten mit einer blauen Farbe, die sich in Abhängigkeit von Zeit und Temperatur entfärbt, zeigen an, ob das Produkt korrekt gelagert wurde. Die flexible GLM-Imaxx von Bizerba erledigt das alles in einem Arbeitsgang.
Trend 6: Schnittstellenstandards
Um die Komplexität bei der Implementierung von Maschinen und Komponenten verschiedener Hersteller zu entschärfen, hat der VDMA vor zwei Jahren eine Projektgruppe ins Leben gerufen, unter den Teilnehmern Bizerba. Ziel war es, eine gemeinsame Sprache für Maschinen unterschiedlichster Hersteller zu entwickeln und sie über eine einheitliche physikalische Schnittstelle kommunizieren zu lassen. Das Ergebnis ist der WS-Food-Standard, der im Jahr 2010 das Licht der Welt erblickte.
Dieter Conzelmann Bizerba GmbH & Co. KG www.bizerba.com
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