Vernetzung von Schaltgeräten

Verbinden statt Verdrahten

Bis zu 99 Teilnehmer wie Befehls- und Meldegeräte, Motorstarter und E/A-Module können mit Smartwire-Darwin miteinander verbunden werden
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Mit der Smartwire-Darwin-Technologie bietet Eatons Geschäftsfeld Moeller ein Kommunikationssystem für die Vernetzung von Schaltgeräten an, welches die Umsetzung neuartiger Schaltschrankkonzepte ermöglicht. Die bisher übliche Steuerverdrahtung von der Steuerung zu den Schaltgeräten wird dabei durch das Kommunikationssystem ersetzt. Neben der Steuerverdrahtung entfallen damit auch die bisher notwendigen E/A-Baugruppen. Durch den Wegfall von Verdrahtung und E/As lässt sich zusätzlich das Schaltschrankvolumen reduzieren. Hieraus resultieren Vorteile für die Planung, Projektierung und Montage. Zusätzlicher Nutzen entsteht im Betrieb durch erweiterte Diagnosemöglichkeiten sowie einfachen Austausch und Erweiterbarkeit.

Datenübertragung über Standard-Feldbus
Die Übermittlung der Daten erfolgt über Gateways, die die Daten vom Smartwire-Darwin-Netzwerk über Standard-Feldbussysteme wie Profibus-DP oder Canopen zur übergeordneten SPS übertragen. Am Gateway erfolgt der Start des Smartwire-Darwin-Netzwerks. Bis zu 99 Module lassen sich hier an ein Netzwerk anschließen. Der Anschluss an die herkömmlichen Schaltgeräte erfolgt über kommunikationsfähige Funktionsmodule, die direkt auf dem Schütz montiert werden. Neben der Verwendung von Schaltgeräten können auch Befehls- und Meldegeräte mit M22-Funktionselementen zu Kommunikationspartnern ertüchtigt werden. Funktionselemente gibt es für eine Befehlsfunktion (Taster, Schalter, Mehrstellungsanzeige), eine Anzeigefunktion oder eine kombinierte Bedien- und Anzeigefunktion. Die Verarbeitung weiterer Ein-/Ausgangssignale von Schaltgeräten, die noch nicht über die notwendige Technologie verfügen, erfolgt durch E/A-Module, die direkt neben der Sensorik/Aktorik montierbar sind. Die verbleibende Verdrahtung wird dadurch stark minimiert. Alle Anbindungen an das Kommunikationssystem sind steckbar ausgelegt. Verdrahtungsfehler sind somit ausgeschlossen, was die Inbetriebnahmezeiten noch weiter reduziert.
Moeller GmbH www.moeller.net
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