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USB 3.0 erobert die Kameraszene

Highspeed-Standards wie Coaxpress und Cameralink HS sowie GigE-Vision liegen voll im Trend
USB 3.0 erobert die Kameraszene

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Der Trend zu kleineren Pixeln, größeren Sensorflächen sowie rasant anwachsenden Bildraten fordert höhere Geschwindigkeiten bei der Übertragung der immensen Datenmenge. Im Fokus der Stuttgarter Fachmesse Vision stehen daher Hochgeschwindigkeitsstandards wie Coaxpress und Cameralink HS sowie vor allem USB 3.0.

Photonfocus stellt High-speed-CMOS-Kamera-Lösungen mit Douple-Rate-Technologie vor. Diese basieren auf GigE-Vision, bringen aber fast die doppelte Bandbereite. Auch für die beiden relativ jungen Highspeed–Standards Coaxpress- und Cameralink-HS gibt es bereits erste Kameras: So hat Mikrotron eine 4 Megapixel-Highspeed-Kamera mit Coaxpress-Schnittstelle ausgestattet, die bis zu 2,4 GByte/s auf bis zu 40 Metern schafft. Rauscher hat eine Zeilenkamera von e2v mit Coaxpress im Programm, während PCO lieber das Cameralink-HS-Interface nutzt.

Für Kameras der mittleren bis unteren Leistungsklasse gewinnt die USB 3.0-Schnittstelle an Attraktivität. „Passend zur Vision 2012 wird das erste Release des Standards USB3 Vision fertig werden“, freut sich Dietmar Unser, Vertriebsleiter bei Matrix Vision. Die Oppenweiler waren als führendes Mitglied an der Entwicklung des Standards beteiligt und sind daher mit einer passenden USB-3.0-Kamerafamilie präsent.
Die Kamera ist im Stil der kompakten CMOS-Kamerafamilie mvBluefox-IGC konstruiert. Mit 15 Modellen bietet diese Auflösungen von VGA (600 fps), Full-HD (100 fps) bis 14 MPixel (10 fps). Neben Aptina-Sensoren werden auch CMOS-Sensoren von CMOSIS und e2v eingesetzt. Darunter sind 3 Sensoren mit einer großen Lichtempfindlichkeit im nahen Infrarotbereich für lichtschwache oder sehr schnelle Vision-Anwendungen.
Ermöglicht werden diese schnellen Kameras durch den Superspeed-Modus von USB 3.0, der eine Bandbreite von bis zu 400 MB/s überträgt. Ferner eignet sich USB 3.0 durch bidirektionale Kabel und das Wegfallen des Geräte-Pollings ideal für Mehrkameralösungen und dient sich daher als Nachfolger zu Firewire an.
„USB 3.0 wird einen Großteil der aktuellen Firewire- und USB-2.0-Kameras mittelfristig ablösen und sich zusammen mit GigE als Mainstream-Interface etablieren“, ist daher BaslerProduktmanager René von Fintel überzeugt. Die Ahrensburger stellen eine breite Auswahl an USB3 Vision Standard-konformen Ace-Flächenkameras vor – zunächst mit Modellen von VGA bis 5 MP Auflösung und Bildraten bis zu 100 Bildern/s.
Beim USB-3.0-Pionier IDS steht die Modellerweiterung der im letzten Jahr vorgestellten USB 3 uEye CP-Kameraserie im Mittelpunkt. Die Obersulmer integrieren etwa den 2 Megapixel Global Shutter Sensor von e2v in ihre USB-3.0-Industriekamera. „Das Highspeed-Interface USB 3.0 und moderne CMOS Sensoren ergänzen sich perfekt“, lobt IDS Geschäftsführer Torsten Wiesinger. Das Modell UI-3250CP ist in Bezug auf Bildqualität und Lichtempfindlichkeit ein echter CCD-Ersatz und schafft 60 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung.
Auch bei AVT ist eine Kamera mit USB3 Vision Interface das Highlight. Als erste Kamera wird die Mako mit zwei digitalen Schnittstellen erhältlich sein: neben GigE Vision wird das neue Mini-Modell auch mit USB3 Vision Interface verfügbar sein.
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