Stocksaver: Transparenz für die Montagelogistik

Funksystem schützt vor Leerlaufen der FIFO-Regale im Kanban-System

Transparenz für die Montagelogistik

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In der Montage bei Schmidt Technology sorgt die Nachrüstlösung Stocksaver von Werma für Transparenz bei den Beständen in den FIFO-Regalen des Kanban-Systems.

Das Familienunternehmen Schmidt Technology aus St. Georgen stellt nicht nur Sensoren, Pressen und Maschinen her, sondern auch Schreibgeräte. In der Fertigung von Schreibminen werden Vorprodukte aus dem Bereich Spritzguss bedarfsgerecht angeliefert und weiterverarbeitet. „Wir produzieren hier nicht auf Lager“, stellt Produktionsleiter Ulrich Heck gleich klar.

In den Behältern der FIFO-Rollenregale für die Minenfertigung warten die vorab gefertigten Spritzgussteile auf ihre weitere Verarbeitung – ohne Zwischenlager. Um die Produktion dieser Vorprodukte im Spritzguss nicht über- bzw. unterzudimensionieren muss jederzeit eine hohe Transparenz zur Stückzahl und zum Bedarf im FIFO-Regal gewährleistet sein. Nur so kann rechtzeitig die Nachproduktion angesteuert werden.

Für mehr Transparenz hatte man zunächst E-Kanban im Fokus, berichtet Steffen Moser, Lean Manager bei Schmidt. „Aber die tatsächliche Darstellung der Ist-Situation und die Transparenz auch für alle beteiligten Mitarbeiter sollte gegeben sein.“ Über den Kontakt zu Werma hat Schmidt sehr früh schon von der neuen Nachrüstlösung Stocksaver erfahren. Sensoren überwachen die Anzahl der Behälter im FIFO-Rollenregal. Diese Daten werden funkbasiert übermittelt und in der Stocksaver-Software dargestellt.

Die intelligenten Meldepunkte im FIFO-Regal sorgen für volle Transparenz über den Materialbestand und schützen dank automatisierter Materialanforderung vor Fehlbestückung oder Leerlauf. Da Scanvorgänge bei der Entnahme entfallen, entstehen keine Doppelbuchungen.

Für einen ersten Testlauf wurden 17 Regalfächer mit drei Sensoren und ein Regalfach mit vier Sensoren ausgestattet. Diese erfassen die Behälter und geben die Zustandsinformationen mittels einer Smartbox über ein robustes Funknetz an die Software weiter – so entsteht ein „digitaler Zwilling“ aller FIFO-Rollenregale, und es besteht jederzeit höchste Transparenz über verfügbares Material im FIFO-Regal am Arbeitsplatz. Darüber hinaus informiert die Bedarfsliste innerhalb der Software die Logistik rechtzeitig und automatisch über den Bedarf und die Priorität des Nachschubs. Auswertungen und die Möglichkeit zum Datenexport helfen, die Prozesse zu verbessern.

„So wurde das Vorrichten und Kommissionieren für unsere Mitarbeiter deutlich angenehmer, einfacher und stressfreier. Informationen, wie oft ein Regalfach geleert und wieder bestückt wurde, hatte ich vorher nicht“, so Lean Manager Moser. „Bereits die Beta-Version der Software für den Test läuft bei uns ohne irgendwelche Macken oder Kinderkrankheiten, das gilt auch für die Hardware“, freut sich Moser. „Außerdem hat die Implementierung echt klasse funktioniert, Stocksaver ist leicht zu bedienen.“

Durch die Möglichkeit, Daten auszuwerten, zu exportieren und zu analysieren, könne man nicht nur reagieren, sondern auch agieren. Daher steht fest, dass Stocksaver auch in einer neu geplanten Produktionslinie in einem anderen Geschäftsbereich Einzug halten wird. „Toll, dass die Auswertungen uns viele Ansatzpunkte liefern, um unsere Prozesse weiter zu verbessern“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Schmidt. „Wir können vielfältige Optimierungspotenziale aufdecken und haben auch zukünftig das Potential, Durchlaufzeiten zu verkürzen und den Umlaufbestand bei gleichbleibender Teileverfügbarkeit zu senken.“

Werma Signaltechnik GmbH Co. KG

www.werma.com; Motek Halle 8 Stand 8218



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