Vergleich thermischer Schutzschalter mit klassischen Schmelzsicherungen

Strom-Schutzschalter: passgenau und stabil

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ETAs 3120: Zweipoliger Ein- und Ausschalter mit integriertem Überstromschutz. Bild: ETA
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Überlast- oder Kurzschlussströme können in der Praxis enorme Schäden verursachen. ETA-Experte Stefan Hötzel erklärt, wo sich Schmelzsicherungen eignen und wo Schutzschalter.

„Der Einsatz einer passgenauen Überstromschutzeinrichtung ist wichtig, um für eine rechtzeitige Trennung von der Versorgungsspannung zu sorgen“, sagt Junior Produktmanager Stefan Hötzel. „Bei der Auswahl gilt es auf technische Daten sowie auf wechselnde Belastungen des zu schützenden Verbrauchers zu achten.“

Der Klassiker ist aufgrund ihrer einfachen Konstruktion und zuverlässigen Funktion die Schmelzsicherung. „Die Schutzfunktion der Schmelzsicherung basiert auf der Wärmewirkung des elektrischen Stromes. Wenn es für eine gewisse Zeit zu einer bestimmten Überschreitung des Nennstromes kommt, schmilzt der Schmelzleiter – die Schmelzsicherung löst aus“, erklärt Hötzel.

Oft ist der Schmelzleiter zusätzlich von Quarzsand umgeben. Dieser löscht im Falle eines Kurzschlusses den dabei entstehenden Lichtbogen. „Daraus resultiert ein sehr hohes Schaltvermögen. Zusammen mit der starken Strombegrenzung stellt dieses wohl die wichtigste Eigenschaft einer Schmelzsicherung dar.“

Doch nicht immer ist die Feinsicherung sinnvoll. „Handelt es sich bei den zu schützenden Verbrauchern um Motoren, Trafos, Magnetventile oder Niederspannungsleitungen, empfiehlt sich der Einsatz von sogenannten thermisch auslösenden Geräteschutzschaltern.“ Ihr Vorteil: Sie vermeiden unnötige Früh-Auslösungen, um eine maximale Geräteverfügbarkeit zu gewährleisten. Als Auslöseelemente dienen meist Thermo-Bimetalle. „Diese lassen sich passgenau an die Grenzkennlinie des zu schützenden Verbrauchers anpassen“, nennt Hötzel einen Vorteil.

Und der thermisch auslösende Geräteschutzschalter hat noch einen weiteren Vorteil: „Schmelzsicherungen unterliegen einem Alterungsprozess. Aufgrund von Einschaltstromspitzen und Diffundierungsprozessen werden sie im Zeitablauf immer flinker und damit unberechenbarer. Das führt zu überflüssigen Frühauslösungen und damit zu unnötigen und zeitaufwendigen Sicherungswechseln.“ Anders sei dies bei Schutzschaltern. „Hier treten keine unnötigen Früh-Auslösungen auf. Denn die Auslösekennlinie von Schutzschaltern bleibt auch bei jahrelanger Nutzung stabil.“

ETA Elektrotechnische Apparate GmbH

www.e-t-a.de; Hannover Messe Halle 11, Stand A69



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