IO-Link im Zeitalter von Industrie 4.0

Smarte Sensorik

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Nur über standardisierte Schnittstellen wird die Industrie 4.0 Realität – und für Sensoren ist IO-Link die Schnittstelle der Wahl. Leuze Electronic baut daher sein IO-Link-Portfolio konsequent aus.

„Gerade bei Sensoren, die mehr Informationen bereitstellen als ein Schaltbit, beispielsweise distanzmessende Sensoren, bietet die IO-Link-Schnittstelle in punkto Genauigkeit und Wirtschaftlichkeit ein deutliches Plus“, so Ingo Baumgardt, Head of Measuring Sensors. „Auch bei Sensoren mit mehr Parametriermöglichkeiten, wie Kontrasttastern, bietet sich die Schnittstelle an, da über diese eine komfortable Bedienung direkt aus dem Steuerungsprogramm möglich wird. Mittlerweile wird die IO-Link-Funktionalität aber auch bei einfacheren Sensoren wie Tastern, Reflexionslichtschranken oder Faseroptik-Varianten zunehmend nachgefragt.“

Daher bietet Leuze eine umfangreiche Auswahl an optischen Sensoren zur Objekterkennung (HRTR 46B, HT 10) oder Distanzmessung (ODSL 9, ODS 10), speziellere Sensoren wie Kontrasttaster (KRT 3B, 55) zur Druckmarkenerkennung oder faseroptische Sensoren (LV 463) zur Kleinteiledetektion, die alle mit IO-Link-Schnittstelle verfügbar sind.
Auch für komplexe Sensoren, wie den messenden Lichtvorhang CML700, hat man eine Antwort mit IO-Link parat, wo man die maximale Bandbreite der Schnittstelle nutzt: Im Normalfall wird hier ein aggregierter Wert übertragen. Mit einer integrierten IO-Link-COM3-Schnittstelle kann man nun Daten für jeden einzelnen Strahl übertragen. Diese Konstellation hat sich beispielsweise in einem hochdynamischen Volumen-Messsystem in der Intralogistik bewährt.
Sensordaten bis in die Cloud
Nun gehen die Sensorspezialisten noch einen Schritt weiter. „Über die IO-Link-Schnittstelle werden Prozess-, Konfiguration- und Diagnosedaten direkt mit der Steuerung ausgetauscht. Für eine echte Industrie 4.0-Implementierung müssen die Daten aber nicht nur in der Steuerung, sondern parallel dazu in andere Ebenen bis in die Cloud verfügbar gemacht werden“, so Produkt Marketing Manager Matthias Göhner.
Hierfür hat man mit dem IO-Link Feldmaster eine Komponente realisiert, die Prozess- und Diagnosedaten via Ethernet kommuniziert. Ab April ist eine Kommunikation via Profinet machbar, ab Juli auch via Ethernet-IP. „Dies stellt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung intelligente Fabrik dar“, so Göhner. Der kompakte IO-Link Master verfügt über die Schutzklasse IP67 und ist damit für raue Arbeitsumgebungen geeignet.
„In den nächsten Jahren wird die Nachfrage nach IO-Link-Sensoren weiter stark ansteigen“, ist Baumgardt überzeugt. „Deshalb wächst die internationale IO-Link Firmengemeinschaft stetig. Allein im letzten Jahr ist diese auf über 100 Mitglieder gestiegen. „Waren anfänglich vor allem Sensorhersteller und Systemanbieter vertreten, so integrieren immer mehr Hersteller von Ventilen, elektrischen Antrieben, Anzeigeelementen oder auch Mikrosystemkomponenten IO-Link in ihre Geräte.“ ↓
Leuze Electronic GmbH + Co. KG
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