Robotergestütztes Montage von Dieseleinspritzsystemen

Roboter in der Box zum Be- und Entladen

Anzeige
Die Baumann Feedbox ist ein Be- und Entladesystem, kann aber weit mehr, als der Name erahnen lässt. Neben reiner Maschinenbestückung lässt sich durch die Integration verschiedenster Prozesse in die Box ein breit gefächertes Aufgabenspektrum bewältigen. Wie, zeigt das Beispiel bei der Herstellung von Komponenten für Dieseleinspritzsysteme.

Ursprünglich zum Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen konzipiert, wurden die Integrationsmöglichkeiten der Baumann Feedbox inzwischen signifikant erweitert. „Heute sind eine Reihe weiterführender Prozesse, angefangen von Handhabungs- und Messaufgaben bis hin zu Identifikations- und Qualitätssicherungsschritten in die Zellen gepackt“, erklärt Franz-Peter Singer, Projektleiter Feedbox.

Standardisierung ist wichtig
Großen Wert hat man dabei auf Standardisierung gelegt. „Wesentliche Schritte zur Standardisierung waren ein einheitliches Zellenlayout aus Aluminiumprofilen sowie der konsequente Robotereinsatz. Heute sind die Abmessungen jeder Basis-Feedbox identisch, die Profile die gleichen, und beim Roboter setzen wir konsequent auf den neuen Stäubli TX 60 L“, so Singer weiter. „Dass wir uns als Standardroboter für die L-Ausführung, also die Langarmvariante, entschieden haben, ist alles andere als Zufall. Als Be- und Entladezelle, die gleichzeitig ein breites Spektrum kundenspezifischer Aufgabenstellungen integriert lösen soll, muss die Feedbox so flexibel wie möglich sein“, so Norman Roith, Marketingleiter bei Baumann.
Konkret soll der TX 60 L mit jedem vorstellbaren Einsatzbereich optimal zurecht kommen. Muss er in einem taktzeitkritischen Fall besonders schnell sein, können bei einer anderen Applikation höchste Präzision oder maximale Reichweite die ausschlaggebenden Kriterien sein oder weitreichende Integrationsmöglichkeiten die steuerungstechnische Seite des Roboters fordern.
Die Leistungsfähigkeit der Feedbox und des Stäubli-Roboters zeigt eine Zelle für die Herstellung von Komponenten für Dieseleinspritzsysteme. Die Box wird dabei mit den zu bearbeitenden Pumpenkörpern in Gitterkörben über ein Transfersystem beladen. Nach der Bereitstellung in der Zelle entnimmt der Roboter einzelne Pumpenkörper aus der bereitgestellten Palette und führt diese der ersten Station zu. Hier wird das Bauteil mit Hilfe eines Bildverarbeitungssystems lagerichtig ausgerichtet und der Data-Matrix-Code eingelesen und an den Leitrechner weitergeleitet.
Danach übergibt der Roboter die Teile an eine Präzisions-Schleifmaschine zur Bearbeitung und holt mit dem zweiten Greifer ein fertig bearbeitetes Bauteil aus der Bearbeitungsmaschine ab. Während das eine Teil von der Schleifmaschine bearbeitet wird, hat der Roboter alle Hände voll zu tun. Der TX 60 L muss in dieser Zeit mit dem bearbeiteten Kolben drei unterschiedliche Stationen anlaufen, bei denen Messungen zum Teil auf den Mikrometer genau vorgenommen und dokumentiert werden.
Bei den Einlegeprozessen in die Messstationen muss er auf ein Zehntel genau arbeiten. Nachdem insgesamt drei Prüfungen anstehen, sollte die Handhabung schnell vonstatten gehen. Zudem muss der Roboter die Messstationen sicher erreichen, was ihm dank seiner Reichweite von 920 Millimetern auch gelingt. Der mit Doppelgreifer ausgestattete Roboter legt das Teil nach durchlaufenem Messmarathon ab, greift ein neues Teil und holt den geschliffenen Kolben von der Schleifmaschine ab. Der Kreislauf beginnt von Neuem.
Stäubli Tec-Systems GmbH www.staubli.com/robotics


Hier finden Sie mehr über:
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Titelbild Automationspraxis 10
Ausgabe
10.2019
LESEN
ARCHIV
ABO

Schlagzeilen

KUKA: Smarte Automatisierung

KUKA Roboter Hochschule Karlsruhe

Smarte Automatisierung mit KUKA im Überblick

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Themenseite Cobot

Erläuternde Beiträge, Neuigkeiten, Anwendungsbeispiele und Hintergrundinfos rund um das Thema kollaborative Robotik

Messevideo


Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de