30 Prozent schneller als konventionelle Anlagen

Portale für das High-Speed-Handling

Die beiden Achsen sind mit der Traverse über einen einzigen Zahnriemen um die Antriebswelle verbunden
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Mit den High-Speed-Portalen H und T bietet Festo die Dynamik eines Linearmotor-Systems bei Kosten einer Zahnriemen-Lösung. Sie sind 30 Prozent schneller als konventionelle Handlings und eignen sich für Handhabungs- und Montagevorgänge bei Werkstückmassen von null bis drei Kilogramm in Sondermaschinenbau, Photovoltaik, Elektronikindustrie oder im Kleinteile-Handling.

Die Geschwindigkeit von 5 m/s und die Beschleunigung von 50 m/s² erreichen die Portale mit einem konstruktiven Kniff: Die beiden Zahnriemenachsen sind mit der Traverse über einen einzigen umlaufenden Zahnriemen um die Antriebswelle verbunden. Dieser wird von zwei Servomotoren EMMS angetrieben. Positiver Nebeneffekt: In der X-/Y-Fläche mit ihren zwei Freiheitsgraden muss kein Motor mitbewegt werden.
Das T-Portal ist ein High-Speed Pick-and-Place mit höherer Dynamik als konventionelle Linienportale. Die Hübe in Y- und Z-Richtung betragen 1000 mm und in Z-Richtung 300 mm bei Genauigkeiten von 0,2 mm.
Das Raum-/Flächenportal im H-Format deckt einen deutlich größeren Arbeitsraum in Rechteckform ab als Robotersysteme in Delta-Kinematik, die nur kreisrunde oder nierenförmige Arbeitsräume bearbeiten können. Das Beschleunigungs- und Abbremsverhalten ermöglicht Hübe in X- und Y-Richtung von zwei auf einen Meter bei einer Genauigkeit von 0,2 mm.
Basis ist die Robotiksteuerung CMXR. Sie verbindet Mechanik, elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik zu einer kinematischen Systemlösung. Die CMXR-Robotersteuerung interpoliert und positioniert alle Achsen, die Konturen auf einer Mittellinie abfahren können, wie sie beim Kleben, Laserschweißen oder Wasserstrahlschneiden notwendig sind. Sie kann Bahnschaltpunkte setzen und damit Prozessgeräte präzise schalten. Die CMXR fungiert auch als Schnittstelle zu übergeordneten Steuerungen und zu den Motor-Controllern der Servo-Achsen und zu den Ventilinseln. Zudem ermöglicht sie die Einbindung von Bildverarbeitungssystemen. Mit Hilfe des Kamerasystems und den möglichen Fördersystemen lassen sich auch Applikationen mit bewegten Objekten realisieren.
Festo AG & Co. KG www.festo.com
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