Flickenteppich: flexible Fertigung kundenindividueller Massenprodukte

Patch Placement: Manz sorgt für individualisierte Massenproduktion

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Ein neues additives Fertigungsverfahren etabliert sich neben dem 3D-Druck: Mit Patch Placement ermöglicht Manz die individualisierte Massenproduktion.

Produkte von der Stange lassen sich zwar kosteneffizient in großen Stückzahlen fertigen. Die zunehmende Nachfrage nach individuellen Konsumgütern kann in vielen Branchen damit jedoch nicht bedient werden. „Daher geht der Trend zu flexiblen und automatisierten Produktionslösungen, die eine individualisierte Massenfertigung ermöglichen“, sagt Dr. Martin Steyer, der den Manz-Bereich Integrated Solutions leitet.

„Eine Technologie könnte dafür essenziell wichtig werden: Das Patch-Placement-Verfahren“, so Steyer. Flexible Materialien von der Rolle werden dabei mittels Laser in die benötigten Konturen (Patches) geschnitten. Diese Patches werden anschließend nach dem Schichtbauprinzip additiv miteinander verbunden, zum Beispiel mit einer Laserschweißung.

Eingesetzt wird Patch Placement bereits für die kundenindividuelle Massenproduktion in der Schuhindustrie oder zur Fertigung maßgeschneiderter Sportgeräte und medizinischer Gehhilfen. In all diesen Anwendungsfällen können über einen Konfigurator gewonnene Kundendaten wie Größe, Gewicht, Farbe und besondere Funktionalitäten digital in die Produktion übertragen und verarbeitet werden.

Zur Verarbeitung eignen sich alle abwickelbaren Textilfasern, Kunststofffolien, Faserverbund-Werkstoffe oder andere biegeschlaffe Werkstoffe. Diese lassen sich mit Patch Placement zu geometrisch komplexen Strukturen formen – mit höchster Stabilität bei geringstmöglichem Materialeinsatz und damit Gewicht: Nur an Stellen, die erhöhter mechanischer Belastung ausgesetzt sind, trägt Patch Placement etwas dicker auf und bedient so höchste Leichtbauansprüche.

Es gibt fast keinen Materialverschnitt, verschiedene Materialien und Farben lassen sich von mehreren Rollen kombinieren, ohne dass eine Anlage aufwändig umgerüstet werden muss. Der Vorteil gegenüber dem 3D-Druck: Mit Patch Placement sind wesentlich höhere Materialdurchsätze und kürzere Produktionszyklen möglich.

„Das Patch-Placement-Verfahren bietet sich für all jene Hersteller an, die mit einer nur schwer beherrschbaren Variantenvielfalt zu kämpfen haben und deshalb höchste Anforderungen an die Flexibilität in der Fertigung haben.“

Vorteil des Verfahrens: die werkzeuglose Auslegung der Anlagen und ihre freie Programmierbarkeit. „Beides ermöglicht ein kostengünstiges Umrüsten über die Software ohne aufwändigen Formenwechsel. Produktwechsel können vollautomatisch in Echtzeit durchgeführt werden.“

Manz AG

www.manz.com;

Motek Halle 6 Stand 6307

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