Linearantriebe für das Verketten automatisierter Montagelinien

Mit kurzen Taktzeiten und höchster Wiederholgenauigkeit positionieren

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Die auf Montagemaschinen, Robotertechnologie und Handhabungstechnik spezialisierte Maschinenbau Büssing & Bolurtschi GmbH in Braunschweig hat für einen Automobilhersteller in Deutschland eine neuartige Montagelinie realisiert, bei der zahlreiche elektrische Linearantriebe und kolbenstangenlose Pneumatikzylinder aus dem umfassenden Systembaukasten von Parker-Origa (vormals Hoerbiger-Origa) zum Einsatz kommen.

Bei den von Büssing & Bolurtschi entwickelten, vollautomatisierten Montagemaschinen liegt ein Hauptaugenmerk auf dem Transfer der Werkstücke. Taktzeit und Präzision sind die entscheidenden Kenngrößen für hohen Durchsatz und Nullfehlerproduktion. Diese Parameter sind auch die Schlüsselgrößen für eine vollautomatisierte Montage- und Prüflinie für Ölpumpen. In der verketteten Anlage werden in sieben Montageschritten alle Einzelteile zum fertigen Aggregat montiert und an weiteren Stationen auf Funktion und Dichtigkeit geprüft. Für den horizontalen und vertikalen Transfer der palettierten oder einzelnen Bauteile und Baugruppen sind

  • elektrische Linearantriebe mit Kugelgewindespindel,
  • elektrische Linearantriebe mit Zahnriemen und
  • pneumatische, kolbenstangenlose Linearantriebe
im Einsatz. Diese arbeiten Hand in Hand mit fünf Knickarm-Robotern, die Bauteile oder Baugruppen zuführen oder umlagern.
Um auch Paletten mit mehreren Bauteilen und hohem Gewicht horizontal und vertikal wiederholgenau bewegen und positionieren zu können, werden z. B. die Linearantriebe mit Kugelgewindespindel OSP-E50SB in Schwerlastausführung eingesetzt. Diese kombinieren eine hohe Aktionskraft mit einer Tragkraft von bis zu 18 000 N und einem ausgezeichneten Langsamlauf.
Zwischen den verschiedenen Montagepositionen werden die einzelnen Werkstücke auf ihren Trägern sehr schnell weiterbefördert. Um die hier geforderten kurzen Taktzeiten mit höchster Positionierpräzision zu ermöglichen, greift Büssing & Bolurtschi auf die elektrischen Linearantriebe OSP-E32B mit Zahnriemenantrieben zurück. Auf dem Mitnehmer dieses Linearantriebs hat der Montage- spezialist spezielle Werkstückkaufnahmen aufgebaut, in die ein Roboter die Pumpengehäuse und Deckel aufsetzt und an die Montagestationen für Kolben, Kugel und Feder transportiert.
Knickarmroboter im Einsatz
Für die Montage von Pumpenrotor und Flügel werden die ebenfalls als Einheit auf Paletten angelieferten Bauteile von elektrischen Linearantrieben sowohl vertikal wie auch horizontal in die Übergabeposition gefahren. Dann setzt ein weiterer Knickarmroboter diese Teile in das Pumpengehäuse ein. Im Anschluss erfolgt die Präzisionsmontage von Passhülsen für einen korrekten Sitz des ebenfalls hier montierten Pumpendeckels. Für die automatisierte fehlerfreie Montage dieser Passhülsen ist auch eine höchst genaue Positionierung der Werkstücke über den elektrischen Linearantrieb nötig. Um in kurzen Takten diese Montageposition punktgenau anfahren zu können, vertraut man auf die Wiederholgenauigkeit dieser Linearantriebe von ± 0,05 mm/m. Der Gehäusedeckel wird von einem pneumatischen Linearantrieb der Montagestation zugeführt und dort automatisch verschraubt. Dieser kolbenstangenlose Pneumatikzylinder OSP-P25 ist hier mit einer kompakten Aluminium-Rollenführung ausgerüstet und somit für die geforderten hohen Belastungen und Geschwindigkeiten optimiert.
Parker-Origa GmbH www.parker-origa.com
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