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Meyer-Werft baut Disney-Kreuzfahrer

IMV Duisburg
Meyer-Werft baut Disney-Kreuzfahrer

Kreuzfahrtschiffe – Luxus der Neuzeit
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Ein neues Highlight der Kreuzfahrtschiffe entsteht zur Zeit auf der Meyer-Werft in Papenburg. Ein 340-m-Schiff der Disney-Cruises im Stil der alten Kreuzfahrer, aber mit allem Luxus der Neuzeit für 4000 Passagiere. Dieses und ein neues Schiff für die Aida-Flotte konnte die IMV Duisburg bei ihrem Besuch auf der Meyer-Werft in ihrer Entstehung bewundern.

1795 wurde die Meyer-Werft, damals noch als Holzschiffswerft, gegründet. Bis 1920 gab es in Papenburg noch 20 Werften, von denen nur die Meyer-Werft bis heute überlebt hat. Wohl auch dadurch, dass bereits 1872 mit dem Bau von Stahlrumpfschiffen und Dampfmaschinenantrieb begonnen wurde. 1985 lief dann das erste Kreuzfahrtschiff vom Stapel. Im Jahr 1987 wurde das seinerzeit weltweit größte überdachte Baudock in Betrieb genommen. Nach einer Verlängerung in 1990/91 misst es heute 370 m in der Länge und ist 102 m breit, bei einer Höhe von 60 m. Inzwischen besitzt die Werft eine zweite Halle mit den Maßen 504 x 124 x 75 m.

Die Werft ist eine der größten und modernsten und wohl auch eine der jüngsten der Welt. Das Durchschnittsalter der rund 2600 Beschäftigten liegt bei etwa 38 Jahren. Im Jahr 1997 wurde auch die Neptun-Werft in Rostock von der Meyer-Werft übernommen. Neben den Traumschiffen für Kreuzfahrer baut die Werft auch Containerschiffe, Gastanker, und als Marktführer auf diesem Gebiet hat sich die Werft auch auf den Umbau von Frachtschiffen zu Tiertransporten spezialisiert. Nebenbei ist die Meyer-Werft Deutschlands größter Theaterbauer, bedingt dadurch, dass auf Kreuzfahrtschiffen ein Theater einfach dazugehört. Durch die Binnenlage der Werft ist das Auslaufen der großen Schiffe mittlerweile zum Kultstatus geworden. Die etwa 36 Kilometer langen Transfers zum Dollart ziehen tausende Schaulustige an, wie auch das Besucherzentrum in Papenburg jährlich über 300 000 Besucher anzieht. So ist die Werft der wichtigste Steuerzahler der Stadt Papenburg. Trotzdem mehren sich die Rufe, die Werft Richtung Emden zu verlegen, denn die für die Überführung notwendige Vertiefung der Ems führt zu nicht unerheblichen Problemen mit entsprechenden Folgekosten.
Karol Makiola
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