Offene Schnittstelle ermöglicht Roboterbetrieb über Fremdsteuerung

Maschinen- und Robotersteuerung arbeiten Hand in Hand

Der Hightech-Maschinenbauer Manz setzt in seinen Anlagen traditionell Roboter von Stäubli ein
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Mit der Echtzeit-Schnittstelle Unival drive lassen sich alle Stäubli-Roboterkinematiken über Fremdsteuerungen betreiben. Bei Manz in Reutlingen hat man mit dieser Integrationslösung beste Erfahrungen gemacht.

Der Maschinenbauer Manz fokussiert sich auf die drei Geschäftsbereiche Solar, Display und Battery und setzt in seinen Anlagen traditionell Roboter aus Bayreuth ein. „Wir verwenden in unseren Hightech-Anlagen nur die besten am Markt verfügbaren Komponenten und integrieren deshalb im Roboterbereich schon seit rund 20 Jahren bevorzugt Stäubli-Maschinen“, so Stefan Bez, Gruppenleiter Entwicklung Mechatronik.

Dabei setzt man die Roboter aber nur mit der eigenen Steuerungsplattform Aico control ein. Denn nachdem die Reutlinger viel Aufwand in die Entwicklung einer eigenen Steuerungsplattform gesetzt haben, wollten sie diese natürlich durchgängig nutzen. Das hat auch mit Effizienz zu tun, denn alle Manz-Programmierer sind mit der hauseigenen Steuerung bestens vertraut.
Deshalb nutzte Manz die Roboter konsequent mit der eigenen Steuerung. Allerdings zu Beginn mit einem großen Wermutstropfen: „Es war ein sehr großer Aufwand, unsere Steuerung mit den Roboter Kinematiken zu verheiraten. Die Integration war sehr mühevoll und zeitintensiv. Und setzten wir dann einen anderen Robotertyp ein, begann der komplette Aufwand von vorn“, so Bez. Daher war der Wunsch nach einer offenen Schnittstelle zur Ansteuerung der Roboter nur allzu nachvollziehbar.
Mit der Entwicklung von Unival drive kamen die Bayreuther dem Wunsch von Manz und weiteren Maschinenherstellern nach einer offenen Echtzeit-Schnittstelle nach. OEM und Maschinenhersteller können damit alle Roboter als Standardmaschinen für Handlingaufgaben einsetzen und dabei ihre Maschinensteuerung für Programmierung und Betrieb nutzen.
„Wir setzen mit Aico Control auf die Stäubli Robotersteuerung auf und programmieren Roboter und Anlage durchgängig über unsere eigene Plattform“, erklärt Bez. „Einfach gesagt, steuern wir mit dem Aico-Controller über den Antriebsbus Sercos 3 die sechs Roboterachsen mit ihren sechs Drives und können über den Sercos-Knoten auch auf alle Roboter-I/Os zugreifen. Eine perfekte Lösung, die denkbar einfach funktioniert.“
Dabei kooperieren die beiden Steuerungen in Echtzeit miteinander. Während Aico Control als übergeordnete Anlagensteuerung insbesondere für Funktionen, Bahnplanung sowie resultierende Fahrbefehle zuständig ist, übernimmt die untergeordnete Robotersteuerung die Regelalgorithmen der Achsen wie Synchronisation und Achsentkopplung sowie die Ansteuerung der Antriebe. Zudem bleiben sämtliche Sicherheitsfunktionen mit Unival drive voll erhalten.
„Wir profitieren bei der Unival drive-Lösung auch von einem signifikant reduzierten Aufwand bei der Integration der Roboter innerhalb unserer Anlagen“, so Bez. Man könne kundenspezifische Anlagen schneller ausliefern, und auch die Inbetriebnahme beim Anwender gehe schneller vonstatten. Weiterer Vorteil: „Im Servicefall kann jeder Techniker schnell Störungen beheben, da er die Aico-Steuerung bis ins letzte Detail kennt.“
Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics www.staubli.com Hannover Messe Halle 17, Stand B18
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