IMV Aachen

Luftrettung

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14 Mitglieder und Gäste der IMV Aachen besuchten den Luftrettungsstützpunkt Würselen-Merzbrück. Hier ist der ADAC-Luftrettungshubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135 „Christoph Europa 1“ seit 1998 stationiert und löste nach mehr als 20 Jahren die Luftrettung durch die Bundeswehr ab.

Nach der Begrüßung durch den Piloten und Stationsleiter Horst Dorr führte dieser die Besucher zum Hubschrauber, der sich auf einer fahrbaren Plattform in einem Hangar befand und erläuterte die Luftrettung als sinnvolle Ergänzung zum bodengebundenen Rettungsdienst. Der Hubschrauber kommt zum Einsatz, wenn schnelles Eingreifen erforderlich ist. Er fliegt im Jahr ca. 1900 Einsätze und in den Sommermonaten bis zu 14 Einsätze pro Tag. Die Crew, die aus einem Piloten, einem Rettungsassistenten und einem Notarzt besteht, muss zwei Minuten nach Eingang der Notfallmeldung in der Luft sein und fliegt mit über 200 km/h zum Einsatzort. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit kann die Luftrettung eine große Fläche abdecken, die sich im Falle von „Christoph Europa 1“, wie der Funkname verrät, über den Kreis Aachen hinaus auch auf Gebiete in den angrenzenden Nachbarstaaten erstreckt. Allerdings gibt es neben dem großen Vorteil der Schnelligkeit auch einige Einschränkungen; so kann der Hubschrauber z. B. in der Nacht oder bei Nebel bzw. Eisregen nur bedingt oder gar nicht eingesetzt werden. Weiterhin müssen wegen der engen Platzverhältnisse im Hubschrauber alle Versorgungsmaßnahmen vor dem Flug durchgeführt werden. Hier muss die Transportmöglichkeit von Fall zu Fall entschieden werden. Anschließend konnte jeder Teilnehmer an den Hubschrauber herantreten, diesen aus nächster Nähe betrachten und sich sogar hineinsetzen, um evtl. noch technische Details zu erkunden. Diesmal entfiel die abschließende Gesprächsrunde zur Beantwortung offener Fragen, da das Notfallsignal ertönte, die Crew den Hubschrauber bestieg, der auf der Plattform hinausgefahren wurde und zum nächsten Notfall abhob.

Wir möchten uns bei Herrn Dorr und seinem Rettungsteam recht herzlich für die Möglichkeit, diesen Hubschrauber einmal aus der Nähe betrachten zu dürfen und für die ausführlichen Erklärungen, bedanken.
Rolf Poqué
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