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Industrietauglicher Leichtbauarm schlägt neues Robotik-Kapitel auf

Sensibles Fügen und sichere Mensch-Roboter-Kooperation
Industrietauglicher Leichtbauarm schlägt neues Robotik-Kapitel auf

Am Wasserglas-Beispiel zeigt der LBR iiwa seine feinfühligen Fähigkeiten: Durch seine sensitive Kollisionserkennung stoppt der Leichtbauroboter, wenn er ein Glas berührt – und dies ohne das Wasser zu verschütten
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„Der LBR iiwa gibt den Startschuss für ein neues Zeitalter der roboterbasierten Automation“, freut sich Dr. Ralf Koeppe, Leiter Forschung und Entwicklung bei den Kuka Laboratories. Denn mit dem iiwa (intelligent industrial work assistant) könne man eine Mensch-Roboter-Kooperation ganz ohne Schutzzäune realisieren. „Und wenn wir im nächsten Schritt den iiwa mit unserer mobilen Plattform Omnimove kombinieren, werden wir noch weitere Anwendungsfelder erschließen und die Grundlage für die wandelbaren Fabriken der Zukunft legen.“

Grundlage für den iiwa ist der ursprünglich zusammen mit dem DLR entwickelte Leichtbauarm, den man in Augsburg in Eigenregie in mehreren Iterationsschritten in Richtung Industrietauglichkeit getrimmt hat. „Dazu haben wir die Komplexität reduziert und die Robustheit erhöht“, erläutert Koeppe.
Beibehalten wurden aber die sieben Achsen, die dem menschlichen Arm nachempfunden sind. In den Gelenken sind Antriebstechnik und Elektronik samt Sensorik und Safety-Funktionen integriert: Die integrierte Gelenkmomenten-Sensorik verleiht dem Leichtbauroboter eine programmierbare Feinfühligkeit und prädestiniert ihn für feinfühlige Montage- und Fügeprozesse.
Seine hoch performante und sensitive Kollisionserkennung sorgt zudem für Sicherheit in der Zusammenarbeit mit dem Menschen. Er kann so ohne Schutzzaun quasi als „dritte Hand“ des Bedieners agieren.
Mit der Steuerungs- und Programmierumgebung des iiwa verlässt Kuka erstmals seine gewohnte KRC4 Welt. „Mit dem neuen Roboter-Betriebssystem Sunrise OS lässt sich der Roboter künftig objektorientiert programmieren“, so Koeppe. Möglich ist aber auch eine Programmierung des Leichtbauroboters durch Führen mit der Hand. Es gibt ihn mit einer Traglast von 7 und 14 Kilogramm. Der Preis für das Gerät beginnt bei knapp 100 000 Euro.
Kuka AG www.kuka.com
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