Beschriftung von Bauteilen mit DataMatrix-und Barcodes, Seriennummern und weiteren relevanten Grunddaten

Industrie 4.0 und Laserbeschriften: direkt ab Stückzahl 1 an der Maschine

Das Verfahren des Laserbeschriftens ermöglicht eine flexible, berührungslose Beschriftung von Bauteilen mit Codes und Daten
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In der Industrie 4.0 sollen Rohteile und Produkte mit Maschinen kommunizieren. Dazu muss man Teilen und Produkten die Möglichkeit geben, sich anderen Maschinen mitzuteilen. Das Verfahren des Laserbeschriftens ermöglicht eine flexible, berührungslose Beschriftung von Bauteilen mit Datamatrix- und Barcodes, Seriennummern und anderen Daten.

In der schlauen Fabrik der Zukunft rufen sich Maschinen Kapazitäten zu, kontrollieren selbst die Ergebnisse ihrer Arbeit und fragen Rohteile und Produkte, wer sie sind und was sie mit ihnen machen sollen. Auf diese Smart Factory arbeitet die deutsche Initiative Industrie 4.0 ebenso hin wie ähnliche Initiativen in anderen hochindustrialisierten Ländern.

Diese intelligente Vernetzung von Maschinen und Produkten wird daher sowohl für Trumpf als auch für seine Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hierfür werden unter anderem neue und standardisierte Schnittstellen und Verfahren benötigt, die eine Vernetzung aller beteiligten Systeme ermöglichen.
Allein die Maschine mit mehr „Hirn“ auszustatten, ist schon eine große Aufgabe. Da geht es um Software, Sensorik, Automatisierungen sowie Soft- und Hardware-Schnittstellen für den Datenaustausch. In den Maschinen ist immer Platz für solche Komponenten. Das Platzproblem entsteht jedoch auf dem Werkstück: Wo bringt man in einem frisch aus der Maschine geschlüpften Teil genug Verstand unter, um sich anderen Maschinen mitzuteilen?
Das Verfahren des Laserbeschriftens ermöglicht eine kompakte, flexible, berührungslose quasi materialunabhängige Beschriftung von Bauteilen mit DataMatrix-und Barcodes, Seriennummern und weiteren relevanten Grunddaten. Diese Daten können wiederum automatisiert aus Datenbanken abgerufen und gespeichert werden. Mit einer integrierten Laserbeschriftung an der Maschine kann direkt ab Stückzahl 1 das Produkt gekennzeichnet werden.
In Tuttlingen haben die Ingenieure von Chiron diesen Gedanken des automatischen Markierens bereits aufgegriffen. „Denn selbst wenn es noch nicht explizit um Industrie 4.0 geht, ist es für Kunden sehr wichtig, dass sich ihre Produkte von der ersten Station an identifizieren und nachverfolgen lassen. Oft ist das Grundvoraussetzung, um einen Auftrag überhaupt zu bekommen“, berichtet Thomas Marquardt, Leiter Automatisierung.
Deshalb suchte Chiron eine Lösung, die die individuelle Markierung direkt in ihrer CNC-Bearbeitungszentren zu integrieren. Ergebnis ist eine automatisierte Fertigungszelle vom Typ Flexcell Uno mit fest integrierter Markierstation. Der Handlingroboter der Flexcell Uno übergibt das bearbeitete Teil an die Markierstation. Das Laserbeschriftungssystem markiert das Produkt zum Beispiel mit einen Datamatrix-Code in dem wesentliche Produktionsdaten oder eine Referenznummer festgehalten werden.
„Die üblichen Produktionsdaten sind Informationen wie Fertigungszeitpunkt, Bearbeitungsstation, Lieferantennummer und Auftragsnummer“, erklärt Marquardt. „Aber es ließen sich natürlich auch weitere Codes in die Markierung schreiben.“ Die könnten zum Beispiel einem Transportsystem sagen, wo das Teil hin will und der Steuerung der nächsten Bearbeitungsstation, welches Programm sie abrufen soll. Und so wird Nachverfolgbarkeit in Verbindung mit Datenbanken zu Industrie 4.0.
Die Markierungen setzt dabei ein Beschriftungslaser der Firma TRUMPF. Dieser ist ein auf einfache und vollständige Integration getrimmtes komplettes Beschriftungssystem, der Laser, Scanner, PC und Steuerung vereint.
TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH www.trumpf-laser.com
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