Lebensmittelsicherheit: Wettbewerbsfähigkeit durch besondere Produktqualität nachhaltig steigern Hygienesichere Automatisierungstechnik - Automationspraxis

Lebensmittelsicherheit: Wettbewerbsfähigkeit durch besondere Produktqualität nachhaltig steigern

Hygienesichere Automatisierungstechnik

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Die industrielle Produktion von Lebensmitteln muss höchste Hygienestandards erfüllen und zugleich produktiv sein – gerade im sensiblen Nahrungsmittel- und Spritzbereich. Festo unterstützt die gesamte Wertschöpfungskette als Spezialist für die Prozess- und Fabrikautomatisierung mit hygienesicheren Produkten und Lösungen.

Im Nahrungsmittel- und Spritzbereich hat Hygiene oberste Priorität. Denn dort können Maschinenteile und Komponenten mit dem Lebensmittel direkt in Berührung kommen. Die Anlagen müssen deshalb so konstruiert und gebaut sein, dass das Risiko einer möglichen Infektion ausgeschlossen ist. Aber nicht nur der Schutz der Verbraucher steht an oberster Stelle, sondern auch die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz der Bediener.

Für einheitliche Standards auf diesem Gebiet sorgt die Maschinenrichtlinie 2006/42. Hierzu gibt es verbindliche Normen und Richtlinien für das Design (EN 1672-2 sowie EHEDG Doc 8 und Doc 13) sowie für die verwendeten Materialien (FDA CFR Titel 21, ISO 21469 und 1935/2004/EG).
Daher sind in der Nahrungsmittelproduktion hochwertigste (Sub-)Systeme einzusetzen. Denn nur durch hygienisch einwandfreies Herstellen, Abfüllen und Verpacken können qualitativ hochwertige und sichere Nahrungsmittel und Getränke produziert werden. Hygienisches Design zeichnet sich durch glatte Oberflächen sowie keinerlei Toträume aus. Des Weiteren sollten scharfe Kanten und Ecken vermieden werden. Alle Oberflächen, die nach der Produktion zu reinigen sind, müssen leicht zugänglich sein.
Verbindungsstellen müssen abgedichtet werden und dürfen keine Spalte aufweisen, in denen sich organischer Schmutz festsetzen kann. Um die strengen Vorgaben an die Produktionstechnik einhalten zu können, kommt es auf die Wahl der geeigneten Komponenten an. Sie entscheidet mitunter darüber, wie betriebssicher die Anlage läuft und wie produktiv die Lebensmittelherstellung ist.
Ein wichtiger Aspekt ist die hygienische Gestaltung von Bauteilen und Anlagen, um mit möglichst minimalem Zeit- und Reinigungsmittelaufwand einen optimalen Zustand zu gewährleisten. Erhöhte Anforderungen an die Beständigkeit von Komponenten und Produkten sind die Voraussetzung.
Selbstverständlich muss das Produkt auch nach intensiver Reinigung noch zuverlässig funktionieren, selbst wenn das eingesetzte Fett ausgewaschen wird. Außerdem trägt ein leichtes Ablaufen der Reinigungsmittel von der Komponente (self-trained) zur Reduzierung von Stillstand bei.
Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der korrosionsbeständige Edelstahlrundzylinder CRDSNU. Dank seines reinigungsfreundlichen Designs hält er Anforderungen in aggressiven Umgebungen stand. Mit seiner selbsteinstellenden Endlagendämpfung PPS sparen Anwender eine Menge Zeit bei der Einrichtung des Antriebs – und das alles ohne schmutzanfällige Einstellschraube. Die Schmierung mit NSF-H1 Fett und Dichtungen sind nach FDA zugelassen. Auch in punkto Druckluftqualität werden höchste Anforderungen gestellt. Insbesondere wenn die Luft direkt mit dem Nahrungsmittel in Berührung kommt. Die empfohlenen Druckluftqualitäten, welche sich nach den unterschiedlichen Nahrungsmitteln richten, können meist durch geeignete Kombination von Filterstufen und Trocknern erreicht werden.
Unter mikrobiologischen Gesichtspunkten ist die Lebensmittelsicherheit ein existenzielles Problem in der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. Da der Hersteller für die Produkthaftung verantwortlich ist, muss ein einwandfreier Herstellungsprozess gewährleistet werden, der kein Risiko für die Nahrungsmittel und damit für den Verbraucher birgt. Um dieser Verantwortung nachzukommen, muss dies bei der Herstellung durch hochwertige Produkte unterstützt werden.
Damit eine reibungslose Funktionsfähigkeit gewährleistet ist, sollten die Komponenten intensiven Tests unterzogen werden. Beispielsweise führt Festo sogenannte IP-Tests (Schutz gegen Staub und Wasser) und eine Schaumreinigung mit Chemikalien durch.
Genauso wichtig ist, dass die entsprechenden Verantwortlichen, vom Geschäftsführer bis zum Produktionsmitarbeiter, von der Wichtigkeit der Sauberkeit in der Produktion überzeugt sind. Und es sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Gestaltung von Produktionsanlagen einen entscheidenden Effekt auf den hygienischen Zustand der Anlagen hat. Dabei kann Festo mit einer zielgerichteten Beratung und professionellen Produkten optimal unterstützen.
Alexander Wagner Festo AG & Co. KG www.festo.de
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